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machen. Das zweite Beispiel S. 28: die Mummenschanz der „vollen Leute"...., die in Schaf- und BockMle gehüllt mit ihrtn Spaszen das Fest beschlieszen ist wegen der nicht zu vollem Sprachtakte ausgewachsenen Fügung weniger gut gelungen. Dann fehlt sie wieder Seiten hindurch. Aus Simon Stijl, Opkomst en Bloei der Vereenigde Nederlanden (Amsterdam 1778) führe ich an S. 79 Wij kunnen haar vergelijken hij die hooge Ceders, die, op het gebergte aan veele stormen en onweervlaagen blootgesteld, en huntwn wasdom trekkende uit den grond waarin zij geworteld zijn} niet dan na een reeks van jaeren het voorwerp van elks verwondering worden.

Wenn aucbSatzverschachtelungen wie diese an sich nicht» ün* gewöhnliches bedeuten, ist doch das plötzliche Auftreten in so groszer Haufigkeit gegen Ende des 18. Jhts. auffallend. Ein starker Impuls musz ihre Verbreitung gefördert haben. In der Vermutung, dasz unsre südlichen Nachbarn an dieser Erscheinung nicht ganz unbeteiligt sein dürften, habe ich aus den frz. Prosawerken des 17. und 18. Jhts. einige Textauszüge durchgenommen. Die Stichproben bei Mme. de Sévigné und B o ss u e t förderten keinen einzigen Beleg zu Tage. Dagegen sind bei dem gröszten Stilisten der damaligen Zeit, Blaise Pascal (vgl. seine Lettres provinciales, 1656) derartig gebaute Perioden schon gang und gabe. In den Werken der spatern Schriftsteller: L e s a g e (Gil Bias de Santillane), Rousseau (Emile), V o 1t a i r e (Histoire de Charles XII) kommen sie gleichfalls wiederholt vor.

Es ist leicht einzusehen, dasz diese Satzform die frühere attribut ive Beziehung in den Hintergrund drangt: das Attribut wird in einen vollstandigen Relativsatz auf gelost, aber eine lockere Verbindung der pradizierenden Fügung mit dem Substantiv wird durch das Relativpronomen hergestellt; dieses wird mit starkerer Betonung gesprochen als sonst. Nicht alle Schriftsteller wissen diese Konstruktion mit gleichem Geschick zu handhaben. Zu den Auswüchsen dieser Stil art gehören Satze wie want, d i e konnende wel doen willens qualijck doet, verdient oock als hij 't wel meent niet gelooft te worden (J. van Heemskerk, De Batavische Arcadia, Amst. 1647, S. 33), Dieser Satz ist in mehr als einer Hinsicht zu tadeln. Erstens steht das Determinativpronomen viel zu tonschwach vor dem Partizip, (oder beruht die Interpunktion auf einem Druckfehler?), zweitens ist das Partizip

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