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afgesloten etc." 1) schmücken, von denen aber grade die bei* den Schlingflanzen hebbende und z ij nd e, allzu üppig ins Kraut geschossen, und um auslandische und bodenstandige Gewachse ihre kraft- und saftlosen Ranken schlingend, noch viel zu wenig mit der Heckenschere in Berührung kommen.

Sind die Partizipialkonstruktionen denn keinerlei Beschrankung unterworfen? Diese Frage drangt sich von selbst auf, wenn man die Werke dieser Zeit liest. Alle Zeitwörter scheinen sich an ihrer Bildung zu beteiligen, sogar — wenn auch selten — die modalen Hilfsverben. Kunnende begegnet einige Male bei Hooft, (auf S. 326 zweimal), auch in der Statenbijbel, und hat sich jetzt in den Zeitungen eingenistet: Gevraagd een dienstbode, goed kunnende koken. Willende steht bei Hugo de Groot: dat alle Luyden, haar ten huwelijk willende begeeven, etc. 2) Dieses Part. findet sich jetzt auch noch in den Zeitungen: Opr. Haarl. Courant, 19. Dez. '24 De heer V. kwam met een motie, de kamer als haar oordeel willende doen uitspreken etc. Auch zullende fehlt nicht. In den Werken van de Maetschappy der Ned. Letterkunde I (Leiden 1772), S. 24 liest man folgenden schonen Satz: Ik voor mij, op niet één eenig deezer drie hoedaenigheden te roemen hebbende en my vervolgens wal wagten zullende, dat te ondernemen, kan echter niet nalaten etc. (konz.). Aber die Seltenheit derartiger Fügungen laszt doch darauf schlieszen, dasz wenigstens hier — ob aus Gründen des Wohllauts oder kraft ihrer modalen Bedeutung dürfte schwer zu entscheiden sein! — beim rein attributiven Gebrauch Halt gemacht wird. Der Rückgang von zij nd e ist schon bei der Behandlung von Hoofts Prosa erwahnt. Für h ebbende gilt diese Einschrankung noch nicht. Dennoch kommt es mir vor, dasz auch hier ein Schwanken eintritt. Der Satz der Leuvenschen Bibel (von 1547): Mc. VI, 34 want zij waren als de schapen ge enen herder hebbende heiszt in der Stb: want zij waren als schapen diegeenenherderhebben. Auch scheinen nach einem Pronomen die attriblitiven Partizipialstrukturen nicht üblich gewesen zu sein. Ich verweise dafür auf I Cor. 12,3, wo neben Vuig. nemoin Spiritu Dei l o q u e ns die Statenbijbel hat:

1) Vgl. J. te Winkel, De Ontwikkelingsgang d. Ned. Lett. 1, III, S. 280/1.

2) Die Angabe der Quelle ist mir abhanden gekommen.

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