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Scfeijven, vom 19. Febr. 1734. Wohl ein Beweis für die wachsende Einsicht in die Eigenart unsrer Muttersprache. Bei Van Effen musz das befremden, wenn man in Betracht zieht, dasz ér regelmaszig in Kreisen verkehrte, wo nur Französisch gesprochétt wurde, und er seine fruhern Schriften in dieser Sprache verfaszt hat. Ferner ist der Einffösz der englischen Moralisten S t e e 1 e und A d d i s o n gewisz nicht zu unterscriatzen.

De Opkomst en bloei der Vereenigde Nederlanden, von Simon S t ij 1, von dem schon oben S. 58 die Rede war, ist auch nicht reich an attributiven Mittelwortfügungen. Auf den ersten 100 Seiten habe ich 24 zweite und nur 3 erste Mittelwörter gezahlt. Für die Historie van Mejuffrouw Sara Burgerhart von den Damen W o 1 f f und Deken, deren Stil mit dem des Spektators grosze Ahrtlichkeit hat, sind die entsprechenden Zahlen 11 und 4.

Bei den Schriftstellern des 19. Jhts. hört die Nachahnfimg der „klassischen Stilart" ganz auf; der Stif'wird persönlich. Einige bekunden eine grosze Vorliebe für die Partizipialstrukturen, andere verwenden sie nur maszig: neben der persönlichen Neigung des Prosaisten wird'der Charakter der Schrift entscheidend für ihren Gebrauch. Haufig sind sie in den historischen Romanen von Jacob van Lennep, (Mitte des 19. Jhts.), der auch oft das — afeslèhtlich oder unbewuszt altèrtünielnde?— Part.Prat. act. anwendet, und bei E. J. Potgieter. Blelbt in seiner Skizze Jan, Jannetje en hun jongste Kihd der Gebrauch nur auf ein paar Falie beschrankt, in seinem beschreibenden, kunstkrftischen Werkchen Het Rijksmuseum te Amsterdam entfallen auf jede Seite durchschnittlich drei bis vier Belege. Typisch für Potgieters ruhig ausmalenden Stil ist der Anfang der historischen Erzahlung Maarten Harpertsz.: Het was een tooneel, het penseel van een Schotel waardig, die onmetelijke zee, slechts aan de eene zijde in het verre verschiet door de Afrikaansche kunst begrensd, op welke twee schepen sinds een paar uren een schouwspel aanboden, naar een strijd van de wilde monarchen der woestijnen van dit werelddeel zweemende. Weniger haufig sind dié Partizipialstrukturen in der Camera Obscura von Hildebrand (N. Beets). Der deutsche Übersetzer Wilhelm Lange hat aber in Die Familie Kegge (Ausgabe Reclam) die Aaifthl derselben noch betraehtlteh verringert. Oft ohne ersicfctlichen Grund? in den meisten Falïeii hatte Höh atich eftte ent-

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