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Lat. habens fand ich weifer noch in der Kurrelmeyerschen Ausgabe (Litt. Ver. 234 und 238) u. a.: Mt. 1.18; 22,12, 26.7? Off. 5.6; 5.8; Ebr. 9.4 (zweimal); 9.8; 10.1 Dagegen, in einem Relativsatz aufgelöst Mt. 4.24 obtulerunt ei omnes male h ab ente s — sy brachten im alle die do he t ten das vbel. Die Fügung Lc. 17.7 Quis autem vestrum hab ens servum ar ante m aut pascent e m — Wann welcher euwer hat ein ■knecht er ent oder w aid ent die ochsen, (IV der da ach er t) ist wohl aufgelöst worden um die dreifache Wiederholung des Mittelwortes zu vermeiden. Ferner hat I eine Partizipialkonstruktion u. a. L 7.24, die IV auflöst: arundinem vento

agitatam - I ein rore zewerden bewegt von dem winde;

IV der do wir t bewegt. Beide Bibelübersetzungen haben eine attr. Partizipialbestimmung Mt. 5.14: Die statt mag nit seyn verborgen ge se cz t auff dem berge (Stb. eene stad boven op eenen berg liggende); Lc. 9. 30/31 moyses vnd helyas gese c he n in der magenkraftfvisi in maiestate; Stb. dewelke g ezie n zij nd e in heerlijkheid; Leid. Vert. net waren Mozes en Elia, d i e zich in heerlijkheid vertoonden); Joh. 5.35 Wann er was ein latern brinnent vnd leuchtent (We er at lucerna ar d ens, et lucens). Luther, Stb. und Leid. Vert. rücken hier beide Part. vor das Substantiv, offenbar weil sie hier „kam" stehen, vgl. oben S. 48. Dagegen haben Luther und die Stb., ebenso wie I, in Mt. 27.37 Vnd satzten auf sein haubt sein

selbs sach ge sehr ib en: dirr ist ihesus (et imposuerunt

super caput eius causam ipsius scriptam) das Partizip Pradikatsnomen stehen lassen. Erst die Leid. Vert. hat wohllautshalber den Satzrhythmus geandert: Boven zijn hoofd hechtten zij een opschrift, zijn misdrijf vermeldend.

Was ferner die „kahl" stehenden prad. Partizipia sage nd, sprechend u. dgl. betrifft, sei hier bemerkt, dasz sie auch in spëtern Zeiten wieder auftauchen, z. B. Grimmelshausen (Simpl.)

Er begab sich in das Grab , spr e che nd (e): Ach groszer

Gott! (bei Grh. ist das Bildungs-e noch schwankend, im 18. wird es endgültig abgeworfen); ferner bei Jean Paul und E. T. A. Hof f mann. Offenbar wurden aber diese Fügungen als undeutsch empfunden, denn von spatern Schritstellern sind sie meines Wissens nicht mehr nachgeahmt worden.

Trotz der vielen Verbesserungen in der 4. Bibel enthalt auch diese noch eine Menge von Fehlern, welche zum Teil auf Rech-

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