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geschrieben: stul, genug, tan, bruder; & sehr selten; R.T. A. XI Nr. 212: zü. (7 X), tün ; R. T. A. XII Nr. 164: (1 X), -t&mb ; R.T. A. VIII Nr. 266: tut; F. R. 1 Nr. 720: ue mdorczue. Der Umlaut des üe bleibt gewöhnlich unbezeichnet: behutt, mude, fugen, geburet, aber begnügen.

Auch bei den Vokalen unterbleibt der Umlaut meistens: bose, vermogen, kunftig, verkundigt, verbost, krönung, furst, kurczliehen. Doch kommt Umlaut vor: verstoren, römisch, fürstr burger, mogen.

d und a Iauten fast immer üm zu e, haufiger als bei Friedrich III., bei dem die Bezeichnung oft unterbleibt. Eine Form wie swarlich (F. R. I Nr. 563) bleibt Ausnahme. Sonst: nechst, manigfeldich, mechtiglich, nest, quemen, beheglich.

Vor Nasal meistens u: kunig, kunglich, sunderlich. sun, vernumen, suntag (vereinzelt: sontag), gunst, gunte; o kommt vor in fromm, im Subst. Fromme und in bekommert. Für sonst immer: sust, suszt.

Vor Nichtnasal komt o für u vor in forcht und notdorft.

Der Übergang a > o ist haufig in den Prapositionalverschmelzungen: doby, dorumb, dortzu. Die Form gelossen kommt vor wie bei Karl. Auch underlosz (F. R. I Nr. 707). Bei Karl bisweilen: noch für nach (Outjahr Nr. 27. 29, 30); bei Sigmund: nach.

Anlautend wird b geschrieben, p nur ganz vereinzelt: (1437) gepurd (IX), gepuren (IX).

Wechsel zwischen b und w kommt nicht vor.

k wird niemals kch, ausgenommen in der auch sonst abweichenden Urkunde F. R. I Nr. 745 (vgl. oben S. 31).

t für anlautendes d kommt nicht vor, nur tutsch neben dutsch.

Manchmal steht inlautend d für nhd. i: stede (= Stadte), damidde, raden, riden; auch auslautend: heilikeyd, arbeyd, monad, volkomenheid.

Nach n steht d, selten t, z. B: undirstanden, undertan, undersass, understeen, underlosz, hinder, hinder stellig; sehr vereinzelt: unter-, hinter-.

Nach / stehen d und t; d sehr oft: manigfeldich, heldet, hieldet, hielden, halden, gehalden, behalden, innehalden, alders, aber

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