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KAPITEL III.

Das Kanzleipersonal Kaiser Friedrichs III. in den Anfangsjahren seiner Regierung.

Welche Schreiber sind nun aus der Kanzlei Sigmunds — von <iem Kanzier Sligk, der von 1443—1448 auch als solcher bei Friedrich III. fungiert, wird hier abgesehen — in die Kanzlei Kaiser Albrechts und nach dessen Tode in die seines Nachfolgers übergegangen ?

Wir haben oben gesehen, daB in Sigmunds letztem Regierungsjahre (1437) als Protonotare unterfertigten : Peter Kalde, Hermann Hecht und Marquard Brisacher; wie diese drei neben Caspar Sligk die eigentlichen Leiter der inneren Kanzleigeschafte waren. Alle drei finden wir wieder in der Kanzlei des Habsburgers. Hermann Hecht unterfertigt wieder wie vorher in der Luxemburger Kanzlei; vgl. z. B. Chmel: Regesten Friedrichs III., Anhang Nr. 5; R. T. A. XV Nr. 195 aus dem Jahre 1440. Peter Kalde wird am 15. Sept. 1441 als Protonotar in die Kanzlei aufgenommen; vgl. Chmel R. 373: „Fridericus R. R. assumit Petrum Kalde, Praepositum S. Crucis Northusensis ac. B. Mariae Aquensis ecclesiarum Canonicum in Protonotarium Aulae et Cancellariae Rom. Regiae". Auch in der Kanzlei Albrechts ist er tatig gewesen; vgl. Janssen F. R. I Nr. 857, welche Urkunde er unterfertigt. Der dritte, Marquard Brisacher, wird am 20. Juli 1440 zum königiichen Protonotar aufgenommen <vgl. Chmel R. 77), nachdem auch er bei Albrecht tatig gewesen.

Die drei Protonotare aus den ï-Oegenden kommen also in die römische Kanzlei des Habsburgers. Auf diese Tatsache kommen

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