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nur die kurzen Formen im (Dat Einz.), in (Akk; Einz.) und in (Dat. Plur.) Nur zweimal las ich ine im Akk. Einz. und Dat. Plur. Auch Sachsen hat die kurzen Formen. In Augsburg herrsehen sie vor. In den alteren Drucken begegnet aber schon der Dat. Plur. inen. Die Ratsverlasse in Nürnberg kennen bis 1505 im Dat. Einz. nur im, dann aber fand ich sehr oft ime. Akk. Einz. ist ine. Dat. Plur.: ine bis 1482, dann daneben: inen.

t für d.

Im allgemeinen kommt t für d nicht so haufig vor wie man erwartet. In Böhmen begegnet es nur sehr vereinzelt: trifaltig^ ertichten, Hinkel, erticht. Auch in Sachsen: verterbt, verturblich, vorterbet. Noch weniger scheint es in Brandenburg vorzukommen. Ich fand nur Tonau. Augsburg zeigt t nur sehr sporadisch : tümtechant, tumher und selbstverstandlich in tütsch, teütsch. Haufiger kommt t in Nürnberg vor. Die Ratsverlasse zeigen: trucken, vertempfen, tutzet, A. Türer, betroen, teutsch, tach, weuten. Sehr oft begegnet t bei Dürer in den Briefen : tewtzsch, tróttziher (— Drahtzieher), tatum, tibisch, ertrich, trey, monten, trucker.

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