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glouben vnd gein uwern erbherren, konigen zcu Behem, gehalden haben. Was uch auch von intzihunge fremder herscheffte entsiehen mochte, das wirdet uch got merglich belonen, uwer erbherre kunigk Laszlau gein uch gnediglich erkennen ; so wollen, wirs alle czijt gerne verschulden, begernde hiruff uwer beschriben antwort. Geben zcu Czerbist am sontage Trinitatis anno domini etc. quinquagesimo.

. Den gestrengen ersamen vnd wiesen ritterschaft, burgermeister, ratmannen vnde gemeynen der landes vnd stat Lobow, vnsern. besundern liebenn.

6. Eigenhandiges Schreiben des Kurfürsten Friedrich des Weisen an seinen Bruder 1521 (Förstemann, Neues Urkundenbuch zur Geschichte der evangelischen Kirchenreformation S. 5 Nr. 8).

Hochgeborner furst, fruntlicher über bruder und geffather, e. 1. schreyben, welchs nur gleich itzunder in dysser stund geantword, habe ich vorlessen vnd fruntlicher maynung vorsthanden vnd gerne gehord, das e. 1. meyn briffe duch den sperberseck geantword worden seyn. Das auch e. 1. vnd meynem Bone dye buchlein zcu geffalhen komen seyn, habe ich auch gerne gehord, e. 1. wollen seyner lib Bagen, das man alle tage, alls ich bericht wird, wider doctor martinus Rad held, Inen in ban vnd acht zcu thuen vnd auff das hochste Inen zcu verffolgen. das thuen dye mit den rothen huttlein vnd dye Romher mit Irem anhang, Bünst seyn auch ffil Leuthe, dye Ime gutthes günen, got fuge eB nach seinen genaden zcu unBern besthen

E. L. welld ich gerne von dyssem leben alhye schreyben, Bo wais ich doch nichts weithers e. 1. zcu schreyben, dan wyhe* ich e. 1. am nachsten do vor geschriben habe, eB komen nach wenig fursthen, man ward der alle tage ditz alles habe ich e. 1. gantz fruntlicher maynung nicht verhalden wellen, dan e. 1. zcu. dynen bin ich gancz wyllig. Dat. wormis am mittwoch in vigilia sancti Anthonj vmb IX wrhe nach mittages Anno dnj 1521.

Frid. m. pp.

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