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sache nicht als ernste, so senten wir zu euch niht also erber und ernstlich botschaft, und waz er mit euch teidinget in der sache, daz wellen wir gentzlich stete und veste halden in aller der weise, als ob wir daz selber teten, und geleubet im auch, waz er euch sagen wirdet von unsern wegen, als uns selber. Wo euch auch der egenante unser furste mit seinen briefen oder boten embeutet, daz ir zu im kummen sullet, da kummet zu im bi unser und des reichs hulden. Oeben zu Heitingsfelt an santé Agneten tage, unser reich in dem ein und czwenzigsten und des keisertums in dem czwelften iare.

per dominum imperatorem Rudolfus episcopus Verdensis.

9. Dasselbe Schreiben an die von StraBburg. (Outjahr a.a.O. Nr. 44).

Wir Karl von gots gnaden Romischer keiser zu allen zeiten merer des richs und kunig zu Beheim embieten dem amman, dem rate und burgern gemeinlich der stat zu Strazburg, unsern und des richs lieben getruwen, unsir gnad und allez gut. Lieben getrewen. Wenn unsir heiliger vatter der babst uns angeruffen hat als einen vogt und schirmer der heiligen kirchen und hat uns ernstlich gebeten, daz wir yn zu Rome in sant Peter stul furen wellen, und wenn wir auch durch des heiligen richs ere willen die vart tun wellen und des nicht; lazzen, dorumb manen wir uch ernstlich, daz ir von unsern wegen ewer leste antwert dor uber gebt dem erwirdigen Lamprechte bisschove zu Spire, unserm lieben fürsten, heimlichen rate und andechtigem, mit wie vil guter lute gewapend ir uns dienen willet gein Rome steticlich, sechs mande bei uns zu bliben, an zu zelen die manden, so ir von huse ziehet. Und dienet uns als erlich, daz wir und daz rich des ere haben und uch des gnedechch zu danken haben. Und weren uns die sachen nicht als ernst, so senten wir zu uch nicht als erber und ernstlich unser botschaft; und waz er mit uch tedinget in der sache, daz wellen wir gentzlich stete und veste halten in aller weise,ate ob wir daz selben deten, und gloubt

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