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§ 51.

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de leur législateur national [voir ci-après, § 63], de dénier aux dispositions de la Déclaration de Londres toute autorité autre que celle qu'elles empruntent a leur insertion dans les règlements nationaux.

Prins Hendrik, n°. i (687) : ,,Im übrigen machen die Reklamanten geltend, dass es nach den Grundsatzen des Völkerrechts, insbesondere nach dér Londoner Deklaration, unzulassig gewesen sei, in der Prisenordnung (Fassung vom 22. Juli 1916) „verkaufliche Effekten" für

absolute Konterbande zu erklaren Das Rechtsmittel kann j edoch

keinen Erfolg haben Die Erörterungen darüber, ob es nut dem Volkerrecht, und insbesondere mit der Londoner Erklarung im Einklang stand, Éffekten auf die Liste der absoluten Konterbande zu setzen, sind müssig. Die Londoner Erklarung ist nicht zur Annahme gelangt und, abgesehen von rechtswirksamen Staatsvertragen, haben die deutschen Prisengerichte nur nach der Prisenordnung zu entscheiden <*

autriche-hongrie.

D'une part, la jurisprudence austro-hongroise reconnait la force obligatoire de telles prescriptions de la Déclaration de Londres qui ont été insérées dans le reglement des prises national; d'autre part, elle décline la force obligatoire de celles auxquelles il a été dérogé dans ledit reglement.

Kephallonia (648). „Gegenüber der Bestreitung der Anwendbarkeit von Bestimmungen der Londoner Seekriegsrechts-Konferenz [m casu: de 1'article 40, comp. § 512] auf den vorliegenden Fall ist darauf hinzuweisen, dass sie für das österreichisch-ungarische Prisengericht zweif ellos insoweit massgebend sind, als sie in die amtliche ZusammensteU lung des anzuwendenden internationalen See- und Landknegsrechtes, das ist Dienstbuch XXI-ia, aufgenommen sind (Pr. G. O., § 7, Abs. 3, und Dienstbuch XXI-1 a, Einleitung, 2. Absatz)."

Caledonia und Stjerneborg (965 et 966) : „Der vorgebrachte Einwand

übersieht , dass England und seine Verbündeten nut der Erlassung

von Bestimmungen, mit denen sie sich von dem Konterbanderecht der „Londoner Erklarung über das Seekriegsrecht vom 26. Februar 1909 ïossagten, vorangingen, so dass sich die darm im Deutschen Reiche und Oesterreich-Ungarn erfolgten Abanderungen auf demselben Gebiete ledighch als Vergeltungsmassregeln darstellen. Dagegen stand den Neutralen kein Widerspruch zu, wed die Londoner Erklarung kern vólkerrechtlicher Vertrag ist, sondern nur soweit gilt, wie ihr Inhalt durch den Einzelstaat zum Gesetz gemacht ist."

France.

Federico (68) : „Considérant que la Conférence navale tenue a Londres en 1909 a fait, le 26 février, une Déclaration qui n'a pas étératifiéeparla France ; mais que le décret du 25 aoüt 1914 a rendu ladite Déclaration

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