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§ 284.

ments expédiés en temps de guerre par un en voyeur neutre a un consignataire ennemi ont le caractère ennemi, peu importe le caractère qu'ils auraient eu selon les regies normales, s'ils avaient été expédiés en temps de paix [voir ci-dessus, § 260, thèse inverse de celle, généralement admise, relative a la nullité, vis-a-vis du capteur, des transferts en transit].

(2) Toutefois, la juridiction de première instance s'était montrée encline a suivre, un bout de chemin, les traces de la jurisprudence traditionnelle anglaise. C'est ce qui résulte notamment du jugement du tribunal des prises de Hambourg dans 1'affaire du Berkelstrvom, n°- 2 (873). oü ce tribunal avait a statuer sur des demandes en dommages-intérêts introduites par les propriétaires neutres de marchandises moffensives perdues avec le navire transporteur neutre que les forces navales aüemandes avaient détruit pour cause de transport de contrebande de guerre. II s'agissait de savoir, dans 1'espèce, si lesdites marchandises, quoique vendues en pays ennemi, avaient retenu, néanmoins, le caractère neutre.

„Ferner sind an dem Nachweis des Eigentums und des Schadens der auf Grund von Pr. O. 115 der Reklamierende zu führen hat, andere und strengere Anforderungen zu stellen, als dies in einem bürgerlichen Rechtsstreit üblich ist. Und zwar ist dies umsomehr der Fall, als der Krieg auch nach der hier in Betracht kommenden Richtung hin, eigenartig und vom normalen Friedenszustand abweichende Verhaltnisse geschaffen hat. Denn es ist gerichtsbekannt, dass beim Verkauf von Waren, die über See aus einem neutralen in ein feindüches Land geschafft werden sollen, der neutrale Verkaufer geneigt ist. das Risiko des Transportes unter aüen Umstanden auf den in Feindesland befindlichen Kaufer abzuwalzen, und dass er damit im Hinblick auf das hohe Interesse wekhes der Letztere ihfolge des Krieges und seiner wbtschaftlichen Wrrkungen an der Liéferung der Ware zu haben pflegt, durchweg Erfolg hat. Andererseits hat das gemeinsame Interesse, welches Verkaufer und l^ufer zum Geschaftsabschluss zusammenzuführen pflegt, auch dahin gtführt, dass Beide, oft under Mitwbkung der Assekuranz und von Mittelpersonen, nach aussen den Charakter der Ware als neutrales Eigentum möghchst zu wahren und den Gefahrübergang auf den Kaufer tunlichst zu verschleiern suchen. Dies aüesüst schon zu der hier massgeblichen Zeit der Versenkung von Schüf und Ladung (24. April 1916) auch im Geschaftsverkehr zwischen Holland und England vietfach übhch gewesen. Dementsprechend is in Fallen der hier fraglichen Art zunachst davon auszugehen, dass die Ware schon vor Beginn der Seereise in das Ligentum des feindhchen Kaufers gelangt, oder dass zum Mindesten mit der Abladung derselben im Verschüfungshafen die gesamte Reisegefahr auf den Kaufer übergegangen ist, wie diese letztere ja auch nach

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