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§ 351.

de savoir jusqu'a quel point les navires marchands ennemis étaient déja protégés par le droit des gens coutumier en vigueur en dehors de la Convention de La Haye, contre 1'arrêt et particulièrement contre la confiscation. Voir sur la question de la relation entre le droit coutumier, d'une part, et la Convention VI de 1907 et les prescriptions nationales régissant la matière, de 1'autre, les décisions suivantes, dans lesquelles il s'agit tantöt de la pratique internationale en matière de „jours de grace" (art. 1), tantöt des exemptions de confiscation formulées par les articles 2 et 3.

Allemagne.

Dans 1'affaire Fenix (31), vapeur russe capturé, le 2 aoüt 1914, dans 1'embouchure de 1'Elbe, faisant route pour le port de Hambourg, les armateurs alléguaient!

„dass Art. 1, Abs. 2 und Art. 2 des mehrerwahnten Abkommens nicht zu eng, insbesondere nicht dahin verstanden werden dürften, dass sie nur die nach Kriegsausbruch in einen feindhchen Hafen oder in dessen unmittelbare NahegelangtenSchüfevomSeebeuterechtfreüassen woüen [voir sur cette question plus loin, § 356]. Das ganze Abkommen sei viehnehr nur der Niederschlag der seit dem Krimkrieg allgemein geübten Praxis, duich welche nicht nur den bei Kriegsbeginn bereits im feindlichen Hafen befindüchen, sondern auch den auf der Fahrt dahin begriffenen Sclüffen eine Auslaufsfrist nach ihrem Eintreffen im feindhchen Hafen gewahrt worden sei. Dies sei durch französische und russische Erklarungen im Jahre 1854, sowie durch französische und deutsche Erklarungen im Kriege 1870/1871 ausgesprochen. Auch die Vereinigten Staaten haften es 1898 im Kriege gegen Spanien zugestanden. Diese Praxis habe, wie sich insbesondere auch aus seinen Einleitungsworten ergebe, durch das hier fragliche Abkommen sicher gesteüt werden soüen, und es sei lediglich auf einen, aüerdings zur Verdunkelung des dem § 2 zugrunde liegenden Prinzips führenden Redaktionsfehler zurückzuführen, wenn man die Erwünschtheit einer Auslauffrist, die für die nach einem feindhchen Hafen fahrenden Schiffe erst nach'dem Eintreffen in Betracht kommen könne, vorangesteüt habe. Der Umstand, dass Deutschland den Art. 3 vorbehalten habe [voir a ce sujet § 375 et ss.], könne im Sinne einer einschrankenden Auslegung des Art. 2 nicht verwertet werden, da Deutschland nach den Erklarungen seines Vertreters auf der Konferenz die bisherige Praxis sogar habe obligatorisch machen woüen."

La cour suprème rejeta cette argumentation dans les termes suivants:

„In ersterer Beziehung gipfeln die Ausführungen der Reklamanten dahin, dass in mehreren Kriegen in der zweiten Halfte des vorigen Jahrhunderts die Parteien die Praxis beobachtet und auch verlautbart

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