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§ 391,

zore prohibée] Das Gericht zieht aus dem durch das Wetter nicht

gerechtfertigten Durchlahren des Sperrgebiets in Verbindung mit dem

Gesamtverhalten des Kapitans den tateadüichen Schluss, dass der

Kapitan des Koelen die Sperrzone durchf ahren hat, umirgendwelche der feindhchen Kriegführung dienlichen Aufgaben, vermutlich Erkundungsaufgaben.zuerfiülen. Ein andererZweckder Durchf ahrung des Sperrgebiets ist schledithin nicht erfindlich. Damit ist aberder Dampfer ausdem Rahmen seiner sonstigenmenschenfreundlichenAufgabe herausgetreten nnd hat das Recht auf Vorzugsbehandlung nach Ziff er 6, c P. O. verwirkt."

Bien que la cour d'appel, elle aussi, commencat par considérer le vapeur comme étant généralement a 1'abri de la capture, mais quelle finlt également par déclarer sa prise bonne et valable, elle ne put pas pourtant sanctionnerl'argumentation du tribunal de Hambourg. En effet, tandis que ce dernier avait regardé comme négbgeable le simple fait du navire de traverser le „Sperrgebiet", mais qualifié les agissements du navbe de tentative d'espionnage, la Cour de Berlin, de son cóté, regardait la conduite du capitaine pendant la traversée du „Sperrgebiet" comme non critiquable, mais considérait le vapeur forclos de l'exemption de prise par le seul fait de cette traversée.

Haelen (990). „Die Bestimmung des Par. 6,c ist dem Abkommen XI. der zweiten Haager Konferenz entnommen. Sie rührt aus einem von dem itahenischen Delegierten gestellten Antrage her, der ursprünghch zwei Absatze enthielt, deren erster das spater in das Abkommen übernommene Prinzip aufstellte, wahrend der zweite die Bestimmung enthielt, dass der feindliche Staat, der ein Schiff zu den gedachten Zwecken in Fahrt setzen will, dem Gegner davon Mitteilung zu machen hat, der seinerseits m emem zu erteilenden Geleitbrief die Bedingungen festsetzen soU, unter denen er dem Schiff die Vorzugsbehandlung zu Teil werden lassen wül (indiquant les conditions de l'exemption). In der 9ten Sitzung des Comité d'examen ist über diesen Vorschlag verhandelt worden. Es erfuhr keinen Widerspruch, dass das allgemeine Prinzip einer gewissen Einschrankung bedürfe, wie sie eben in jenem Vorschlage des italienischen Delegierten zum Ausdrucke kam. Geteilter Meinung war man nur über das formale Erfordernis des Geleitsbriefs und über die Folgen, wenn das Schiff nicht m den Besitz desselben gelangt sei (vergl. Niemeyer, Urkundehbuch zum Seekriegsrecht, II. Abt. S. 485, 531. 612). Wenn bei dieser Sachlage schhesshch nur der das Prinzip ausdrückende Satz in das Abkommen aufgenommen ist, so berechtigt doch nichts zu der Annahme, dass man die Befugnis des kriegführenden Staates zur naheren Prazisierung der Bedingungen, unter denen er den betreffenden Schiften die ihnen in dem Abkommen gewahrte Ausnahmestellung einraumen wül, verneinen woüte. In der Tat würde die schrankenlose Anwendung des allgemeinen Grundsatzes zu unhaltbaren Konsequenzen führen. Woüte man es z. B. ohne weiteres als genügend ansehen, dass ein Schiff Nahrungsmittel an die Emwohner besetzer Gebiete bringt, in denen Knappheit daran herrscht

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