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§ 472.

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gung der Vermutung. Es ist daher im vorliegenden FaUe einheitlich zu prüfen, ob den Reklamanten der Gegenbeweis gegen die Vermutung gelungen ist.... — Der Inhalt der Vermutung geht.... dahin, dass, wenn Gegenstande der relativen Konterbande nach einer Operations, u.s.w. Basis bestimmt sind, damit der Beweis, dass sie im FaUe ihrer Ankunft am Bestimmungsorte dem Gebrauche der feindhchen Streitmacht gedient haben würden, zunachst erbracht ist. Sache des Reklamanten ist es, darzutun, dass die betreffende Ware im konkreten FaUe eine andere Bestimmung hatte. Dieser Beweis ist aber nicht schon als geführt anzusehen, wenn nachgewiesen wird, dass zur Zeit der Beschlagnahme noch nicht zugunsten der feindhchen Streitmacht u.s.w. über die Waren verfügt war ; es muss vielmehr der Beweis von Tatsachen verlangt werden, welche nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge ihre Verwendung für feindliche Zwecke ausschliessen."

Voir aussi, parmi beaucoup d'autres, les jugements Modig (i8i)„ Zaanstroom (349), Batavier V (350), Jyden (244), Superb (338),. Robert Lea (851), Svend (904) : maintien formel de la doctrine constamment appliquée.

Pitea und Presto (976), réclamations n08 30 et 39 : „Die gesetzliche Vermutung ist nicht widerlegt, da die Empfanger Handler sind, so dass nicht abzusehen ist, wohin die Waren gelangt waren, wenn sie ihren Bestimmungsort (en Finlande) erreicht hatten."

(2) D'aiUeurs on ne doit pas perdre de vue que les circonstancesde fait peuvent différer considérablement:

Maria (179) : „Ob der Gegenbeweis geführt ist, kann immer nm Sache der Würdigung der besonderen Umstande des einzelnen FaUes sein. Es kommt dabei auch auf die Art der Ladung und darauf an, welche Bedeutung sie nach den obwaltenden Verhaltnissen für die Bedürfnisse der bewaffneten Macht hat, wie nahe daher die Möglichkeit liegt, dass die feindliche Regierung sie an sich bringt."

(3) En outre, ü faut distinguer entre les envois en pays ennemi et" en pays neutre :

Mjölner (882). „Bei Prüfung der Frage, welche Anforderungen an dem Gegenbeweis im vorliegenden FaUe zu steUen sind, kann nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Güter nicht nach Feindesland genen soUten, sondern nach neutralen Platzen bestimmt waren. Dies führt auch in bezug auf die Anforderungen an den Gegenbeweis naturgemass zu einer unterschiedlichen Behandlung gegenüber den FaUen, in welchen schon die örtliche Bestimmung der Waren nach feindhchen Orten die Verwendung für Zwecke des Feindes als besonders naheliegend erscheinen lasst. Wahrend in den letzteren FaUen die feindhchen VerwaltungssteUen die Möglichkeit haben, die Waren unmittelbar, sei es mit, sei es gegen den WiUen der Beteüigten an sich zu bringen, ist für sie ein Aufkaufen im neutralen Gebiet, zumal bei kleinen Mengen, sehr viel schwerer und umstandlicher. Auch für die Empfanger der Waren ist es ungleich

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