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§ 472.

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worden seien, dass die englische Kriegsmacht sie nur habe frei passieren lassen, nachdem jene Reederei sich verpflichtet hatte, die Güter zur Verfügung der englischen Prisenbehörden zurückzübefördern, und dass, um dem nachzukommen, die Versendung mit dem Schoner Oostzee unternommen worden sei... . Die Ladung war an eine feindliche Behörde [voir §§ 439, (i) et 457], damit zugleich an einen Empfanger, der sich un feindlichen Gebiet aufhalt [voir §§440, (9) et 466], und aasserdem nach einem befestigten und der feindhchen Streitmacht als Operationsund Versorgungsbasis dienenden Platz [voir §§ 439, (4) et 461] bestimmt. Die damit nach Ziff. 33 Pr. O. begründete Vermutung der feindlichen Bestimmimg kann nach Lage der Sache nicht widerlegt .werden. Wenn die Reklamanten sich darauf berufen, dass sicherlich nicht die HollandAmerika-Linie und auch nicht der Kapitan des Schiffes die Waren für den Gebrauch der englischen Armee oder Regierung bestimmt hë.tten, so mag das richtig sein, ist aber ohne Bedeutung. Die Prisenordnung unterscheidet im Anschluss an die Londoner Deklaration zwischen der Bestimmung des Transportes, d.h. dem Ziel der Reise, und der Persönbchkeit des Empfangers einerseits, und der Zweckbestimmung der beförderten Ware .... War die Ware, wie nicht zu bezweifeln ist, nach Absicht der HoUand-Amerika-Linie nach London und für das Prisengericht dort bestimmt, so wird kraft Gesetzes die feindliche Zweckbestimmung der Ware vermutet. Demgegenüber ist es müssig, die Frage aufzuwerf en, welche Aussichten sich für die Güter im "V erfahren vor dem englischen Prisengerichte geboten hatten. Selbst im besten Falie würde in dieser Beziehung niemals über unsichere \ ermutungen hinaus zu einer Feststeüung zu gelangen sein, die zur Widerlegung der gesetzlichen Vermutung dienen könnte Uebrigens muss dem Vorderrichter auch darin zugestimmt werden, dass unter den hier obwaltenden Umstttnden jene Aussichten nichts weniger als gunstig waren."

§ 473. France. — Grande-Bretagne.

Bien que les tribunaux francais et anglais, eux aussi, f assent régulièrement apphcation des présomption légales, ils ne les appliquent pas d'une facon aussi automatique (pour ainsi dire) que les cours allemandes. Notamment la Com de Londres ne s'entend pas bien a ce système rigoureux de présomptions. Vob p. ex. quelques passages curieux de son jugement concernant le Medan (945), dans lesquels la com combat une présomption par d'autres présomptions, et oü eüe admet et nie, a la fois, 1'existence de présomptions de destination ennemie de certaines remises interceptées. En effet, après avob constaté, d'abord, qu'ü s'agit d'un cas auquel s'appliquent les articles 33 et 34 de la Déclaration de Londres, la cour continue dans les termes suivants:

„Now that means, in my view, that (the legal presumptions) may be

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