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§ 489.

portugiesischen Hafen anlaufen sollte, eine so fernliegende, dass mit ihr nicht gerechnet werden kann." § 488. TJne interprétation singulière de la doctrine du voyage continu se trouve dans la décision concernant le schooner neutre (néerlandais) Oostzee (849), oü ü s'agissait d'un navüe faisant route de Rotterdam a Londres avec une cargaison de marchandises suspectes qui devaient être renvoyées en Angleterre afin d'y être soumises a la juridiction des prises ; avant qu'il eüt atteint son port de destination, le navire avait été contraint par le gros temps d'abandonner son voyage et de retourner k Rotterdam ; c'était pendant ce voyage de retour qu'ü fut saisi.

„Beizutreten ist dem Vorderrichter auch in der Beurteüung des Einwandes, dass zur Zeit der Aufbringung des Schiffes vom Kapitan die Reise nach London aufgegeben war und daher die Güter ihre bisherige Bestimmung verloren hatten. Ob eine derartige, nur vom Kapitan ausgehende Sinnesanderung prisenrechtüch überhaupt in Betracht kommen kann, braucht nicht erörtert zu werden. Jedenf alls deuten die Reklamanten mit ihrer Behauptung die Absichten und das Verfahren des Kapitans unrichtig. Als dieser wegen des Unwetters und der Minengefahr die Einfahrt in die Themsemündung aufgab und umkehrte, war damit weder rechtlich noch tatsachlich die Reise schon aufgegeben. Wie er verpflichtet gewesen ware, bei Eintritt besseren Wetters die Fahrt nach London wieder aufzunehmen, und selbst dann hierzu verpfüchtet gewesen ware, wenn es ihm gelungen ware, einen hoüandischen Nothafen anzulaufen, so liegt auch nichts für die Annahme vor, dass er tatsachlich etwas anderes als nur dieses beabsichtigt hat. Ausserdem kommt es gar nicht darauf an, ob das Schiff selbst von einem hoüandischen Nothafen aus die Reise nach England fortgesetzt haben würde. Es genügt, dass die Ladung nach dem Willen der Beteüigten unter aüen Umstanden an den engüschen Empfanger befördert worden ware, um der von der Reklamantin gegenüber den englischen Behörden eingegangenen Verpfüchtung zu genügen. In einem solchen FaUe findet aber nach Ziff. 35, Abs. 2 Pr. O die beschrankende Vorschrift des Abs. 1 . . . . keine Anwendung."

§ 489. Voir encore, outre les décisions citées ci-dessus, les jugements suivants relatifs a des cargaisons en route pour un pays neutre :

Norden (920), chargements de verre et de vivres (cornichons, oignons, salade) destinés a la Norvège :

„ . . . . dargetan, dass das Glas für private Empfanger in Norwegen bestimmt war, die es für ihre eigenen Zwecke verwenden wollten. — .... Es ist nach Lage der Sache ausgeschlossen zu erachten, dass derartige leicht verderbliche Waren (Gurken u.s.w.) in kleinen Portionen auf dem TJmwege über ein neutrales Land dem Feinde zugeführt werden soüten."

Hollandia I (1092) erwiesen, dass die Reüen zur HersteUung

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