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§ 521.

a interprété les dispositions en question de telle manière que la condition de connaissance de la déclaration de contrebande • applicable au chargement, formulée dans l'art. 43 dela Déclaration de Londres et au § 44 de la „Prisenordnung," vise uniquement les articles déclarés contrebande par une ordonnance supplémentaire ultérieure, mais que la connaissance des hostilités seules suffit a justifier la confiscation sans indemnité des marchandises revêtues du caractère de contrebande d'après les listes dressées par la Déclaration de Londres (reproduites dans les §§ 21 et 23 de la „Prisenordnung"), sans qu'il y ait lieu ici d'exiger également la connaissance du fait que 1'AUemagne a adopté ces listes sans modifications. Le § 44 Pr. O. est concu dans les termes suivants : „Wenn ein Schiff bei der Anhaltung noch keine Kenntnis vom Ausbruch der Feindseligkeiten oder von der auf seine Ladung anwendbaren Konterbande-Erklarung (s. 25) hat, so kann die Konterbande zwar auch nuttels Aufbringung des Schiffes beschlagnahmt werden; sie unterliegt aber der Einziehung nur gegen Entschadigung, wahrend das Schiff und die ubnge Ladung von der Einziehung befreit ist." Le § 25 porte que

„die unter 22 und 24 genannte Erklarung den verbündeten und neutralen Regierungen bekanntgegeben und den Kommandanten S M. Schiffe mitgeteüt (wird)",

tandis que les §§ 22 et 24 disent que

„absolute (relative) Konterbande ferner diejenigen Gegenstande und btoffe (sind), die seitens des Deutschen Reichs ausdrückhch als solche erklart werden."

Ainsi qu'ü appert de la décision Elsa, n°. i (251), le tribunal de première instance avait interprété d'une autre facon encore les dispositions y relatives.

„Es herrscht darüber kein Streit, dass die Ladung des Schiffes in ürubenholzern bestanden hat, dass damit vom Schiff Güter geführt smd welche durch Verordnung vom 18 April 1915, veröffentlicht am 20 April, auf die Liste der absoluten Konterbande gesetzt waren. Die Keklamantm kann das nicht bestreiten, aber sie hat sich auf Ziff. 44 Pr. O. berufen, mdem sie behauptet, dass sie bei Abgang des Schiffes am 24. April von dieser Aenderung der Liste noch keine Kenntnis-gehabt habe, und es ist ihr zuzugeben, dass der erste Richter das mit unzutreflender Begründung zurückgewiesen hat. Er nimmt an, dass die Ziff 44 sich mcht auf die gesetzüche Konterbande, sondern nur auf die in ™24 Pr' °' vorSesehenen besonderen Erklarungen beziehe, die nach Ziff. 25 Pr. O. den neutralen Regierungen und den Kommandanten der Knegsschiffe mitgeteüt würden. Augenscheinlich wird hierbei davon ausgegangen, dass es sich im gegenwartigen Falie um „gesetzüche"

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