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§ 557.

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s'il était navire ennemi. Pour 1'autre hypothèse, voir infra, § 560.

„Die Uebernahme des Frachtdienstes für die montenegrinische Regierung erfolgte entweder freiwUlig oder zwangsweise .... Die Angaben des Schif fers über den an ihm geübten Zwang zur unentgeltlichen Versehung des Frachtdienstes müssen aber nicht wahr sein, obwohl sie glaubwürdig sind. Es ist immerhin möglich, dass er in seinem Interesse zu handeln glaubte, wenn er seine Dienstleistung als eine erzwungene binstelle [comp. ci-après § 560], wahrend er sie in Wirklichkeit gegen ein entsprechendes Entgeit freiwülig übernommen hatte ; dass er sie freiwillig aber unentgeltlich übernommen hatte, ist als ausgeschlossen zu betrachten, wed er mit seiner Familie auf den Verdienst durch sein Fahrzeug angewiesen ist.

Die mündliche oder schriftliche Vereinbarung der freiwilligen und unentgeltlichen (?) Uebernahme des Frachtdienstes begründet einen Chartervertrag mit der montenegrinischen Regierung. Darin liegt eine neutralitatswidrige Unterstützung, wegen welcher das Schiff einzuziehen und wie ein feindliches Handelsschiff zu behandeln ist."

Segler unbekannten Namens, n°. 2 (542) et n°. 3 (543) :

„Erfahrungsgemass besorgten an der montenegrinisch-albanischen Küste Segler verschiedene Transporte für die serbische und montenegrinische Armee, sowie für den mit den Feinden verbündeten Essad Pacha. Diese Tatsache in Verbindung mit den im Sachverhalt naher geschilderten Umstanden, unter welchen es zur Versenkung des Seglers kam, insbesondere die Bewachung des Transportes durch ein feindliches Schiff und durch eine feuernde Küstenbatterie sowie die Flucht des Tenders und der Bemannung des zurückgelassenen Seglers sprechen für die begründete Annahme, dass der Segler entweder ein feindliches oder mindestens ein von einer feindlichen Regierung gechartertes neutrales Schiff war. Ob die eine oder die andere Annahme zutrifft, ist unerheblich, weil in den beiden Fallen das Schiff einzuziehen war."

Voir aussi la décision Kephallonia (648):

„Der Vertreter 'der Kriegsmarine beantragte die Einziehung .... des Schiffes, wed es von der montenegrinischen Regierung gemietet war."

France.

Dans 1'affaire Virginia (352), le Conseü des prises a rejeté, comme étant sans fondement, 1'assertion du Ministre de la Marine qu'au moment de la capture, le navire américain était affrété par la légation d'Autriche a Athènes et était, par ce motif, sujet a confiscation.

Grande-Bretagne.

Voir le cas d'affrètement mentionné au § 555 : Zambesi (33). Dans 1'affaire Hanametal (30), traitée plus en détaü au § 558, ü était question du remplacement, dans le port de Tsingtao, des

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