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§ 560.

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Allemagne.

La juridiction allemande a décidé en termes expres, que le fait par un gouvernement belligérant de contraindre un armateur neutre a conclure avec lui un contrat d'affrètement, n'enlève nullement a eet acte le caractère d'assistance hostile.

Island (902): „Wenn die Reklamantin endlich ausführt, eine neutraütatswidrige Unterstützung liege deshalb nicht vor, weil sie zu dem Vertrag mit der engüschen Firma gezwungen worden sei, so ist dem nicht zu folgen. Zu der Frage, ob es von Erhebhchkeit ist, wenn eine Handlung, die einen prisenrechtüchen Tatbestand erfüüt, unter dem Einfluss eines psychologischen Zwanges von den Beteiligten vorgenommen ist, hat das Oberprisengericht bereits wiederholt [vgl. Prisensachen Kiew, nob. 2 (381) et 3 (587); comp. § 476] in vernebiendem Sinne Steüung genommen. Wie es in dem letzterwaihnten Urteil als genügend zum Nachweis der feindhchen Bestimmung erachtet worden ist, wenn die Güter bewusster und gewoüter Weise — wenn auch unter der Einwbkung eines Zwanges — auf den Weg nach Feindesland gebracht worden sind, so muss es bier genügen, wenn das Schiff für die Englische Regierung verchartert war, mochte auch der Vertragsabscbluss nicht aus dem f reien Entschlusse der Reederei hervorgegangen sein. Auch in diesem- Falie entsprach übrigens die Charterung dem Wülen der Reederei. Sie hatte den Vertragsabschluss ablehnen können, wenn sie auf einen Gewinn verzichten woüte, der nur um den Preis einer neutralitatswidrigen Unterstützung des Feindes zu erzielen war."

Autriche-Hongrie.

Voir la décision Halil (278). Comme nous 1'avons fait observer au § 557» b n'était pas certain que 1'affaire de ce voüier albanais (?) constituat un cas de contrainte par le gouvernement monténégrin. Supposé que ce gouvernement se fut, en effet, servi de la force, les événements devaient être interprétés de cette facon que le Monténégro avait traité Scutari comme territoire ennemi occupé, avait saisi le navire en vertu de son droit de beUigérant et 1'avait employé dans son service.

„Die Uebernahme des Frachtdienstes für die montenegrinische Regierung erfolgte entweder freiwüüg oder zwangsweise.... Im letzteren FaUe würde sich die Sache so darsteUen, dass Montenegro Skutari als besetztes feindliches Staatsgebiet behandelte, den Segler mit Beschlag belegte und für sich verwendete. Hierfür spricht insbesondere die Angabe des Schiffsführers, er sei beim Einzuge der Montenegriner in Skutari, wo er seit zwölf Jahren wohnte, gefangen genommen und mit seinem Segler zur Versehung von Frachtdiensten nach Budua geschickt worden, habe keine Bezahlung und nicht einmal das notwendige Essen erhalten.

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