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§ 585.

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anderen zustandigen Dienststelle) angeordneten Aufbringung des Schiffes erschöpft und dass das, was nachher mit Schiff und Ladung geschieht, unter selbstandigen rechtlichen Gesichtspunkten zu betrachten ist. Dementsprechend hat das Oberprisengericht in standiger Rechtsprechung daran féstgehalten, dass die Prisengerichte nur über die Folgen einer in diesem Sinne unberechtigten Aufbringung zu entscheiden haben und dass, wenn bei der spateren Behandlung der Prise Fehler oder Versehen unterlaufen, diese. von denj enigen zu vertreten sind, denen die betreffende Handlungen zm Last fallen oder die für die verantwortlichen Personen einzustehen haben. Ansprüche, die in dieser Weise begründet werden, gehören aber nicht vor die Prisengerichte, deren Zustandigkeit durch die Vorschriften der deutschen Prisengerichtsordnung begrenzt ist." § 586. En cas de saisie d'un navire de commerce soupconné de transporter de la contrebande, l'existence ou 1'absence de motifs suffisants de saisie décide du bien-fondé, non seulement des réclamations de 1'armatem, mais encore de celles des propriétaires de la cargaison, peu importe que les marchandises fussent, ou non, sujettes ellesmêmes a suspicion. Les tribunaux des prises allemands ont eu a statuer sm des réclamations :

a) d'armateurs, e.a. dans les affaires: Elida (108); Gefion (126); Alfred Hage (127) ; Norefos (140) ; Modig (181) ; Star (219) ; Dux (253) ; Thorsten, n°. i (334) ; Thorsten, n°. 2 (598) ; Caledonia (675), sous 1 ; Batavier VI, n°. 2 (958), in fine.

Quant aux réclamations des armateurs, il n'importe que les objets de contrebande constituassent plus ou moins de la moitié de la cargaison entière [comp. § 508 et ss.]. Voir particulièrement la décision Thorsten, n°. 2 (598) :

„Die Berufungsklagerin .... hat geltend gemacht. . . . , die Aufbringung sei ungerechtfertigt gewesen, weil nicht mehr als die Halfte der Ladung aus Konterbande bestanden habe .... Aber auch wenn der Dampfer Thorsten II prisenrechtlich aufgebracht ware [thèse rejetée par le tribunal; comp. § 707], würde der Schadensersatzanspruch der Reederei unbegründet sein. Denn wie sich aus den obigen Ausführungen ergibt, hat das Schiff Konterbande befördert, und demzufolge haben ausreichende Gründe für die Beschlagnahme des Schiffes vorgelegen, ohne dass es auf das Mengeverhaltnis der Konterbande ankommt. Damit entfallt jeder auf die Tatsache der Aufbringung gegründete Schadensersatzanspruch. "

Dans le même sens : Runhild (1006).

„Aber auch aus dem Gésichtspunkte des Kpnterbandetransportsrechtfertigte sich die Aufbringung. Auf'das Mengeverhaltnis zwischen Bannware und Freigut kommt es dabei nicht an. Denn nach Ziff. 43 Pr. O. ist die Aufbringung des Schiffes der regelmassige Weg zur Beschlagnahme

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