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§ 602.

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Umstand, dass zwar in Ziff. 13c und 14e Pr.O. ausdrücklich gesagt ist, „die Aufbringung des Schiffes gibt in einem solchen Falie nie zu Schadensersatz Anlass", wahrend dieser Zusatz bei Ziff. 11 Abs. 3 fehlt, kann nicht zu der Annahme führen, dass im Falie der Ziff. 11 Abs. 3 die Gruhds&tze der Ziff. 8 gegebenenfallS nicht gelten sollen. Diese Anführung hat vielmehr nm die Bedeutung, dass in den Fallen der Ziffern 13c und 14e der Anspruch auf Schadensersatz gesetzlieh ausgeschlossen ist, insoweit also das Ermessen des Prisengerichts darüber, ob ausreichende Gründe für die Beschlagnahme vorgelegen haben, nicht Platz greift. Für den FaU der Ziff. 11 Abs. 3 ist gesetzlieh nichts verordnet, mithin hat das Prisengericht im Rahmen der Ziff. 8 freie Hand zur Ausübung seines Ermessens. Die Tatsache aber, dass in den Ziffern 13c und 14c auf Ziff. 8 (und umgekehrt) Bezug genommen ist, liefert andererseits einen Beweis dafür, dass die Schadensersatzpflicht bei Beschlagname und Zerstörung von Schiffen, die als feindliche behandelt sind, nachher aber sich als neutrale erweisen, nicht nach Ziff. 115 resp. 121, sondern nach Ziff. 8 Pr.O. zu beurteilen ist."

Une situation presque identique se présenta dans le cas du vapeur norvégien Havlyst (1060), que le batiment de guerre capteur, n'ayant pu déterrniner le caractère neutre, vu que le capitaine avait quitté Ie navire avec les papiers de bord [comp. § 204], avait détruit comme ennemi:

„In einem solchen FaUe ist das Schiff als ein feindliches zu behandeln. Es hat volkerrechthch die SteUung eines solchen, d. h. es unterliegt der Aufbringung nach Ziff. 10 Pr.O. und nach Ziff. 112 Pr.O. ist derKommandant berechtigt es zu zerstören, wenn seine Einbringung ihm unsicher oder unzweckmassig erscheint. Dass diese letztere Voraussetzung gegeben ist, unterliegt keinem Zweifel und wird auch von den Reklamanten nicht beanstandet. Dass hinterher das Schiff sich als ein neutrales herausgesteüt hat, ist ohne Belang, denn die Ziff. 115 Pr.O., auf den sich die Reklamanten berufen, findet nur in den Fallen der Ziff. 113, nicht aber in den Fallen der Ziff. 112 Anwendung."

Voir dans le même sens le cas du vapeur norvégien Benguela (1075), soupconné d'assistance hoSÜife [comp. ci-dessus, §§ 551 et 557, note !)] :

„Nach alledem konnte der Kommandant des Kriegsschiff s nicht anders annehmen, als dass die Benguela für die Englische Regierung fahre und dass deshalb ein Fall der Ziff. 55c Pr.O. vorliege. Er hatte daher das Schiff als feindliches zu behandeln und konnte es nach Ziff. 112 Pr.O. versenken. Sein Verfahren war berechtigt und ein Ersatzanspruch ist, da ausreichende Gründe für die Aufbringung vorlagen, nicht gegebem Demgegenüber kommt es nicht in Betracht, ob*die Annahme des Kommandanten sich auch weiterhin bestatigt hat .... rnon-appbeabilité du § 115 Pr.O.]

Le § 112 cité dans les sentences ci-dessus a trait aux navires

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