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§ 613.

auf Schadensersatz) nicht, weil die Handlung, durch welche die Ladung zu Schaden gekommen ist, nicht rechtswidrig sondern rechtmassig gewesen ist... . Hier ist die Frage, ob nach Völkerrecht der Kommandant verpflichtet ist, von der rechtmassigen Zerstörung eines feindlichen Schiffes deswegen Abstand zu nehmen, weil die Zerstörung nicht geschehen kann, ohne dass neutrale Güter, welche sich im Schiffe befinden, mitzerstört werden, insbesondere, ob er hierzu auch dann verpflichtet ist, wenn Einbringung des Schiffes unausführbar ist.

Das erkennende Gericht muss auch nach wiederholter Prüfung der Frage dabei bleiben, dies zu verneinen. Es kann in dieser Beziehung nur auf die frühere Begründung [en cause Glitra (155)] verwiesen werden. Insbesondere ist nicht richtig, dass die dortige Entscheidung damit begründet ware, dass die Ablader durch Verladung ihrer Güter in ein feindliches Schiff die Gefahr der Aufbringung und Zerstörung auf sich genommen und deshalb Entschadigung nicht zu beanspruchen hatten. [Die Reklamanten hatten geltend gemacht, dass dieser Gesichtspunkt hier nicht zutreffe, weil die Verschiffung schon vor Ausbruch des Krieges stattgefunden habe.] Vielmehr ist dort nur in allgemeiner Betrachtung der Gedanke, dass der Neutrale freie Wahl hat, ob er seine Ware dem feindlichen Schiffe und den damit verbundenen Gefahren aussetzen wül, oder nicht, verwertet, um darzutun, dass die Versagung einer Entschadigung nicht bloss vom Rechtsstandpunkt aus geboten sei, sondern auch nicht als unbillig angesehen werden könne.

Der wesentliche, auch für den vorliegenden Fall durchschlagende Entscheidungsgrund liegt in der tatsachlichen Abhangigkeit der Ladung von dem Schicksale des Schiffes, vermöge deren die Ladung den Schaden zu tragen hat, der ihr durch eine prisenrechtliche Handlung entsteht, welche berechtigterweise gegenüber dem Schiffe vorgenommen wird. Es ist nicht erfindlieh, warum dieser allgemein und auch in der Denkschrift zum Artikel 64 der Londoner Deklaration als zweifellos anerkannte Grundsatz nur für den Fall der Einbringung und nicht ebenso für den Fall der berechtigten Zerstörung eines Schiffes gelten sollte."

Dans le même sens la décision Bowes Castle (277), rendue le même jour.

i 618. La même manière de voir se manifeste encore dans le jugement concernant le navire ennemi (anglais) Indrani (275) qui, après avoir été employé pendant quelques semaines comme navire charbonnier du batiment de guerre capteur, fut coulé par celui-ci avec le reste de son chargement de charbons. Ici la cour suprème distingue nettement entre la partie du chargement qui avait été consommée pendant 1'emploi du navire capturé et celle qui restait quand celui-ci fut détruit, mais qui, sans la destruction du navire, eüt été consommée également.

„Handelte es sich bei den verbrauchten Kohlen nicht um feindliches

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