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§ 619.

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wenn sie zur Zeit der Verschiffung in feindlichem Eigentume standen, diese Eigenschaft bis zur Ankunft am Bestimmungsort ungeachtet eines wahrend der Reise nach Ausbruch der Feindseligkeiten eingetretenen Eigentumswechsels behielten .... Bei samtlichen in feindhchen Hafen verschifften Abladungen kann nun ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die betreffenden Waren ursprünglich in feindlichem Eigentum gestanden haben. Um sich auf Ziff. 115 Pr.O. berufen zu können, müssten daher die neutralen Reklamanten dartun, dass sie bereits vor der Verladung der Waren das Eigentum daran erworben haben." [Dans le même sens : Douglas (977).]

(3) De plus, il leur faut établir que, au moment de la destruction, üs étaient de nationalitê neutre et, le cas échéant, qu'üs n'avaient pas, a cette époque, a cóté de leur nationalitê neutre, une autre nationahté ennemie. Voir pour de plus amples détails ci-dessus, §§ 239 et 283, et notamment les jugements Kediri (1077) et Eskimo (618), cités la.

(4) En outre, ils doivent être a même de démontrer que les marchandises dont ils réclament la valeur étaient réeüement a bord du navne coulé. Von la citation suivante du jugement Hudiksvall (857):

„Den Reklamanten liegt ob, den Beweis zu führen, dass die Güter, die nach ihrer Behauptung mit dem Schiff zerstört worden sind, im Schiff sich tatsachlich befunden haben. Für diesen Nachweis dienen ihnen in erster Linie die Schiffspapiere , insbesondere das Manüest.... D.R. in Scheveningen (Pays-Bas) reklamiert wegen einer in einem Einschreibebrief angeblich enthaltenen Sendung Diamanten....

Die Post ist mit dem Dampfer verloren gegangen. Das Prisengericht hat eine Entschadigung versa gt, weil die mit einem Schiff beförderte Post nicht zur Ladung im Sinne der Prisenordnung gehore, ferner weil die Besatzung die Post beim Verlassen des Dampfers entgegen ausdrücklichem Befehl des Kommandanten zurückgelassen und somit deren Vernichtung verschuldet habe, und weil es schliesslich auch zweifelhaft sei, ob der Reklamant die neutrale Eigenschaft der Steine genügend dargetan habe. Die Entscheidung ist aufrecht zu erhalten, wenn auch der Begründung nicht überall beizupflichten ist. Namentlich ist nicht zu ersehen, weshalb die mit der Post, gleichviel in welcher Art der Verpackung, zur Beförderung gebrachten Güter nicht zur Ladung im Sinne der Pr.O. gehören sollten. Gerade vom Standpunkt der Pr.O. aus, die' u.a. Effekten u.s.w., also Gegenstande, bei denen die Versendung durch die Post die weitaus überwiegende Regel bildet, für absolute Konterbande erklart und es für erforderlich halt, in Ziff. 7 die Briefpostsendungen ausdrückhch für unverletzüch zu erklaren, um sie damit von dem allgemeinen Prisenrecht auszunehmen [comp. toutefois § 393 et ss.], erscheint vielmehr die gegenteüige Auffassung geboten. Es kommt aber hierauf wie auf die weiteren Gründe des ersten Richters nicht an, weil das vorgelegte Beweismaterial nicht genügt, um darzutun, dass in dem

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