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faüende Preissteigerung der Ware nicht stattgefunden haben kann."

De même,.ckmraffairederiNDRANi (275) [voirsupra,§658],lacour des prises a basé son calcul de 1'indernnité sur le prix d'acquisition du charbon en question, paree qu'il n'était pas destiné a être vendu au lieu de destination du navire, ou n'aurait en aucun cas gagné ce beu:

„Die Bunkerkohlen waren nicht dazu bestimmt, in Rio gehandelt zu werden .... (Der Reklamantin) ist durch die Vernichtung des Schiffes . . . . an den Kohlen nur das verloren gegangen, was sie für ihre Anschaffung aufgewendet hat. —.... (Was die Ladung betrif ft) ist kein Anlass, der Reklamantbi in dem höheren Preise des Bestimmungsortes das Ergebnis einer Randelsspekulation zuzusprechen, die ersichtiich auch dann nicht geglückt sein würde, wenn die Kohlen nicht requiriert worden waren. Den Gewinn aus dem Verkauf e der Kohlen würde die Reklamantin so, wie die Dinge lagen, auch ohnedies nicht gemacht haben."

Par contre: Gelderland, n°. i (1012) :

„Die Berufungsklagerm (die hollandische Scheepvaart- en Steenkolenmaatschappij) hat in einwandfreier Wéise dargetan, dass sie die Kohlenladung bereits vor der Beschlagnahme zu einem bestimmten Preise in Holland weiter veraussert hatte, und in einem solchen FaUe gibt, wie das Oberprisengericht bereits wiederholt erkannt hat, dieser Preis den zuverlassigsten Wertmesser für die Ware ab, weü, wenn nicht besondere Gründe für eine abweichende Auffassung sprechen, was hier nicht der FaU ist, davon auszugehen ist, dass dieser Preis den Marktpreis für die Ware zu der fraglichen Zeit an dem in Betracht kommenden Bestimmungsorte der Ware darsteUt. Auf Erstattung dieses Preises — 75 hoU. Gulden pro Tonne — hat also die Berufungsklagerin Anspruch."

Lestris, n°. 2 (1008). „Das Oberprisengericht ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der vom Prisengericht seiner Festsetzung zu Grunde gelegte Fakturenwert nicht mehr dem am Tage der Beschlagnahme geitenden Marktwert in Amsterdam entsprach. Es ist nachgewiesen, dass die Firma Herschel & Co. am 29. Juni 1916 (also bereits vor der am 5. Juli 1916 erfolgten Beschlagnahme) den schwbnmenden Tabak zum Preise von 81 _ Cents per _ Kg. weiterverkauf t hat.... Es darf angenommen werden, dass dieser Preis dem damaligen Marktwert des Tabaks in Amsterdam entsprach, also den nach den oben entwickelten Grundsatzen zu erstattenden Sachwert darstellt."

(3) Lorsqu'après la saisie des marchandises une augmentation de prix s'est opérée, cette circonstance ne saurait, d'après 1'opinion de la cour des prises, influer en aucun cas sur la fixation du montant de rindemnité représentative de leur valeur (Sachwertersatz); toutefois, eüe peut donner lieu a des dommages-intérêts (Schadensersatz), en cas de capture sans motifs suffisants [comp. § 583 et ss.]. Vob Kiew, n°. i (380), oü cependant la demande en dommagesintérêts fut rejetée, faute de justilication.

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