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§ 707.

A. Prise de possession provisoire.

9 707. La possibilité de conf ondre la saisie proprement dite avec d'autres mesures similaires, mais de natme préparatoire et provisoire, résulte, entre autres, du fait que la pratique récente des belligérants a reconnu la légalité de la conduite de navbes marchands dans un port a fin de recherches ou de vérifications ultérieures dont le résultat décidera de la saisiè (captme) définitive [comp. § 675].

Von pom des discussions sm le véritable caractère d'une mesure prise par 1'autorité compétente d'un Etat beUigérant, les données suivantes.

Allemagne.

En AUemagne, c'est la distinction légale entre la „Aufbringung", la „einstweilige Aufbrmgung" et la „Einbringung", qui est a la base de la contestation [comp. ci-dessus, § 700]. L'importance pratique de la solution consiste en ce qu'elle décide de la compêtence des tribunaux de prises d'après la législation aUemande [comp. aussi les citations au § 598] et partant, de la recevabilité de demandes en dommages-intérêts introduites devant la jmidiction des

prises aUemande.

Bertha Elisabeth, n°. i (217) : „lm vorliegenden FaUe ist das Schiff am 11. Aprü 1915 nachmittags in der Nordsee beim Fischen angehalten und wie es in dem Berichte des Kommandanten des Kriegsschiffs heisst, zur Untersuchung nach Cuxhaven gebracht worden. Nirgends ist von Aufbringung oder Beschlagnahme die Rede. Auch im Schif fstagebuch bef bidet sich lediglich der Vermerk, dass das Schiff angehalten und zur Durchsuchung nach Cuxhaven gebracht ist. Nach stattgehabter Untersuchung ist das Schiff am 15. Aprü vormittags als unverdachtig wieder entiassen worden. Aus aUedem ergibt sich, dass eine Aufbrmgung mit dem Ziele der Einziehung des Schiffes nicht erfolgt ist. Die Aufbrmgung eines Schiffes ist zwar ein im wesentlichen tatsachlicher Vorgang, ' der darin gipfelt, dass der Kommandant von dem Schiff gewaltsam Besitzergreift und es zwingt, seinen Anordnüngen zu folgen. Aber ebensowenig wie die strikte Befolgung aUer in der Prisenordnung gegebenen formalen Vorschriften die unbedingte Voraussetzung für die Rechtegültigkeit einer Aufbringung ist, ebensowenig ist jede vorübergehende Besitzergreifung eines Schiffes durch einen Kriegsschiffkommandanten, die sich darin aussert, dass das Schiff gezwungen wird, dessen Anordnüngen zu folgen, ohne weiteres als eine Aufbringung im Sinne der Prisenordnung anzusehen. Es kommt vielmehr, wie oben angegeben, auf den Zweck an, den der Kommandant mit seiner Massregel verfolgt. Es sind sehr wohl Falie denkbar, in denen ein Kommandant einem Schiffe

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