is toegevoegd aan uw favorieten.

Die Praxis der kommunalen und sozialen Verwaltung

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

58

®ie fojiale ftütfotge ber ïommunalen «erwattung in ©tabt unb Sanb.

Wütbtget SBeife jut SJetfügung gefteïlt bot. Suerft wetben bie Rcabdjen brei SBodjen tang in ber %b,eoxit ausgebiïbet, babei werben toraïtifdje Uebungen an einer lebensgrofjen §oljöüböe unb an ben ©cbülerinnen untereinanber oorgenommen. <Ss Wirb bas Sagern, ïransöortieren unb 33erbinben buret) einen Strjt gelebrt, bem eine öraïtifd) erfabrene föanïenfcbwefter jur Seite ftebt. Die Stusbiïbung erftretrt fid) auf ©augïings» unb 9Bod)en»flege, Suberïuïofebeïamöfung, Rabrungs* mttteflCbre, Sctanïenïoftbereitung, fobann bie Seftmtmungen ber ftran* ïen*, Snbalibitats- unb Unfallüerfid)erung. Rad) biefen brei SBodjen S^eorie werben bie <ad)ülermnen einjeln auf £ranïetu)&ufer oerteüt unb follen in ben oerfdnebenen SÜueüungen in ber Sranïentoflege öraïtifd) tatig fein. SBenn bie Sranïenbefud)erinnen über ein ftabr in ïatigïeit Waren, werben fie ju einem jweiwödjigen «Sieberbotungs» ïurfus emberufen. 933ie mir Reïtor $mn weiter mitteilt, unb Wie aud) aus bem 3abresberid)t ber (Sbaritasbereinigung für Sanbrranïenöflege unb «ottswobï über bas 3abr 1912 berborgebt, baben 300 kranten* befucbermnen 137 000 Dienftteiftungen in einem ftabt an Sranïen «orge* nommen, barunter baubtfad)tid) tranïenbefud)e unb Slnlegung öon SBunboerbanben. Die Stusbübung gefd)iet)t unentgeltlid), es ift nur erforberlid), bafj geeignete 2Jcabd)en ausfinbig gemad)t werben. Dte 9Kabd)en ïönnen frater ibre ïatigïeit gegen 93ejabïung ausüben. Wt biefer «ejablung ift es aber jumeift nid)t weit ber, ba es fid) um arme ianblid)e tranïe banbelt. ®s ift bafür ju forgen, bafj öffentlidje SKütel Pffig gemaebt werben. Die tranïenfcflegermnen müffen eme fefte gntfdjabigung bon ben ©emeinben obet bem «reife bejieben. Rad) ber Slngabe im Sabresbericbt ber Sanbesberfidjerungsanftatt Rbeinötobinj waten 1911 219 tatige toïenbefudjerinnen unb 187 tatige §elferinnen borbanben.

Die «ranïenpflegerinnen finb immer wieber barauf binjuwetfen, bafj fie niebt ben Strjt erfefcen follen unb ïönnen. 3bre Slufgabe ift bie erfte fcüfeleiftung bei Unglücïsfailen, bie Slnlegung bon Rotoerbanben unb bie eigentticbe Stanïenöftege. ®s follen ïeine «uröfttfdjerhtnen berangejogen werben. SBer einmaï eine ianblid)e ^tanïenftube betteten bat, ber weifj, Wie üiet bier nod) im Slrgen liegt. Dft berfaffen bon ben Stngebörigen, bie gejwungen finb, ber Strbeit nadjjugeben, liegt ber Stanïe im einfamen 3«nmet, Sid)t unb Suft baben ïeinen Qvixitt, bie 93ettwafd)e fdmtufctg, ber gufjboben beftaubt, bie SBanbe feud)t; Wie oiele franïe mögen in ben lanblid)en tranïenftuben namenïofe ©djmerjen erïitten baben.

Sn ben Dienft ber tranïetfrflege baben fid) aud) in borwtegenb