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Die Richtungen der islamischen Koranauslegung

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des Muhammed. Nach einer Tradition des Abu'l-Dscharüd: Die Werke der Unglaubigen steigen nicht zum Himmel empor; so ist es mit den Banü Umejja, die weder in ihren Versammlungen noch in der Moschee Gottes gedenken; deren Werke steigen nicht zum Himmel empor, es sei denn die einiger weniger ') von ihnen" (dies ware der entwurzelte Baum; K. 345).

Eine wahre Orgie feiert diese Art von schïcitischer Exegese in der Erklarung der 55. Sure, der „Sure des Erbarmers", einer beredten Schilderung der in der Schöpfung des Menschen und der Natur sich kundgebenden Allmacht, Weisheit und Gnade Gottes, deren einzelne Strophen von einander durch den Refrain abgeteilt sind: „Und welche Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide (die angeredeten Menschen und Dschinnen) verleugnen? Nach der Erklarung des Imam seien nur dem aussern Sinne nach diese beiden angeredet; der innere Sinn bezieht die Anrede auf Fulan und Fulan. Der Mensch in v. 2 sei natürlich cAlï; er ist auch die von Gott errichtete Wage (v. 6); demgemass sei mit dem „Aufstellen der Wage der Gerechtigkeit" u. s. w. (v. 8) der Gehorsam gegen ihn gemeint; die „beiden Osten" (v. 16) sind natürlich Muhammed und cAlï, die beiden Westen" Hasan und Husejn; sie sind auch die aus den Wassern hervorgebrachten „Perlen und Korallen" (v. 22). Und endlich: „Alle die auf ihr sind gehen zugrunde; aber es bleibt das Angesicht deines Herrn" (v. 26, 27). Dazu bemerkt CAH b. al-Husejn, Urenkel des Propheten: Wir sind das Antlitz Gottes, von dem her man zu Gott gelangen kann voll Herrlichkeit und Verehrung; der Imam Abü Dscha'far sagt: Wir sind die Herrlichkeit Gottes und seine Gnadengabe, mit deren Gehorsam Gott die Menschen begnadet hat". „Und an jenem Tage werden weder Menschen noch Dschinnen nach ihren Sünden gefragt" (v. 39); d. h. „wer dem Fürsten der

1) Damit werden wohl Leute von der Art des Omajjaden 'Omar b. cAbdal-cazïz gemeint sein.