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Es erklart sich diese Tatsache einfach hierdurch, dass Kugel und Kreis in diesem Sinne gar keine runden Dinge sind, sondern allgemeine (an sich in gewisser Hinsicht gar nicht runde) Massstabe des Bunden.

Die drei verschiedenen Einrahmungen wovon oben die Rede war lassen sich in Zeichnung bringen als: 1° eine Urnen- oder lanzettförmige für die normale, 2° eine kreisförmige für die dingartige und 3° eine facherförmige für die sachenartige Abteilung. Dabei verdient es fernerhin Empfehlung sich die Facherform als aus verschiedenen Birnen- oder Lanzeüformen und diese wieder als aus verschiedenenen Kreisformen aufgebaut vorzustellen.

Ich komme jetzt zur Beschreibung der „Geschlechter" im Latein, wobei ich nach einander anzugeben haben werde zweierlei Regeln, nl. I die „Geschlechts'-regeln nach der Bedeutung und II die nach der Form (namentlich Stammauslaut) der Wörter.

REGELN NACH DER WORTBEDEUTUNG. A. Dingartig sind im Latein:

1° Namen von MetaUen und (als einzelner Gegenstand ohne Nebenbegriff gedachten) Grundmaterien,

2° Namen von Gegenstanden mit kugel-, block- oder kurz-und-niedrig-cylinderförmiger Gestalt -(mehr speziell dementsprechenden Körperteilen und andern Naturgegenstanden),

3° Namen von Gegenstanden einer Handlung (auf Deutsch wiederzugeben mittels sachlicher Substantive mit ge ),

4° Namen von Gegenstanden, welche speziell als Werkzeug zu einem einzigen bestimmten Zwecke functioniren,

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