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Z U S A T Z.

(Anwendung auf die Algonkin-sprachen Nord-Amerikas.)

Von Amerikanischen Sprachen ist meine Kenntniss ausserst gering und von den Algonkin-sprachen weiss ich nichts Anderes als das was ich gelernt habe erstens aus einigen Schriften von Professor Uehlenbeck Leiden und zweitens aus einer erst neulings erschienenen (in mancher Hinsicht sehr verdienstvollen) Doctoraldissertation von H" J. P. B. de Josselin de Jong mit dem Titel: „Dewaardeeringsonderscheiding van „levend" en „levenloos" in het IndoEuropeesch vergeleken met hetzelfde verschijnsel in enkele Algonkintalen, Leiden, Gebr. v. d. Hoek*.

Dem letzterwahnten Werke danke ich meinen ganzen Wortschatz des Algonkin, ungefahr 400 an der Zahl. Dieser ausserst beschrankte Wortbestand, vom Hn de J. de J. mit grosser Sorgfalt und Fleisse zusammengebracht und geordnet zu einem ganz andern Zwecke als der meinige, genügen für mich um zur Entdeckung zu gelangen, dass in den Algonkin-sprachen (es sei denn in einigermassen verschiedener Gestalt) hauptsdchlich die namliche Unterscheidung sich vorfindet, welche ich für die Indo-Europaischen und innerhalb gewisser Grenzen ebenfalls für die Semitisch-Chamitischen Sprachen angenommen habe.

Von den vornehmsten Beschreibern der Algonkin-sprachen (u. a. auch von Prof. Uehlenbeck selbst, bei wem auch sein Schüler Dr. de J. de J. Stellung nimmt) werden in jenen Sprachen zwei .Geschlechter* oder Kategorieën unter den Substantiven vorausgesetzt, welche mit den Namen „lebend" und „leblos" bezeichnet werden. Ich selbst habe

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