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Tertullian De anima

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Die Seele wachst, aber nicht der raumlichen Ausdehnung, sondern nur der Kraft nach (Kap. 37).

7. Die Pubertat der Seele fangt mit dem I4ten Jahre an. Dann kommt in ihr die sündige Begierde, die nicht naturgemass ist: denn die einzige naturgemasse Begierde ist die nach Nahrung, die die Seele begehrt zum Wohl des Körpers, der ihre Behausung ist (Kap. 38).

IV — Dritter Hauptteil. Besprechung einer Reihe auf die Seele bezüglicher Fragen (Kap. 39—58).

1. — Die Sünde (Kap. 39—41)

a. Schon bei der Geburt greift der Teufel die Seele an, sie zu verderben. Die heidnischen aberglaubischen Gebrauche bei der Geburt wirken dazu erst recht mit. Aber auch der aus christlichen Eltern Geborene ist, wenn er auch ein Privileg hat, unrein bis zu seiner Taufe (Kap. 39).

b. Die Sünde haftet nicht am Fleische, das nur Diener ist, sondern an der Seele (Kap. 40). Ausser der Boshek, die der Teufel in die Seele hineinbringt, ist sie an sich sündhaft durch das Fortwirken der Erbsünde Adams. Es bleibt aber in ihr der gut e Urgrund bestehen, wenn auch durch die Boshek verdunkelt (Kap. 41).

Nach einer Bekampfung der Ansicht des Epikur, dass der Tod uns nichts angehe (Kap. 42) kommt Tertullian, indem er verspricht, sich spater über den Tod auszusprechen, zu einer Betrachtung über den

2. — Schlaf (Kap. 43—45)

a. Der Schlaf ist etwas durchaus naturgemasses. Widerlegung der entgegengesetzten Meinungen der Phüosophen. Symbolische Bedeutung des Schlafes des Adam und des Schlafes überhaupt (Kap. 43).

b. Der bekannte Fall des Hermotimus ist nur aus einem sehr tiefen Schlaf zu erklaren. Jede andere Erklarung ist unbegründet (Kap. 44).

c. Die Seele ruht im Schlafe nicht, ist aber auch nicht vöüig frei: die Möglichkeit der Ausserung ist ihr genommen. Wenn die Seele wie gelahmt wird und ihre Kraft verdunkelt, sodass man von einer Art „Wahnsinn" sprechen kann, so heisst dies Ekstase, wie bei dem Traum des Adam (Gen. 2, 21). Das Gedachnis bleibt hierbei unversehrt (Kap. 45).

3. — Der Traum (Kap. 46—49)

a. Beispiele prophetischer Traume. Traumerklarer und Traumorakel. Die Traumorakel sind dem Einfluss der Damonen zuzuschreiben (Kap. 46).

b. Die Traume rühren von Gott, den Damonen oder der eigenen Tatigkeit der Seele her. Diejenige, die mcht zu einer dieser drei Klassen gehören, sind der Ekstase zuzuschreiben (Kap. 47).

c. Verscbiedenheit der Traume, je nach der Jahreszeit und der Lage des Körpers im Schlafe. Die heidnischen Gebrauche zum Erhalten propheti-