is toegevoegd aan uw favorieten.

Tertullian De anima

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

werden wir also sagen? Wenn durch diese gelebt wird, so werden diese auch jedenfaüs existieren bei Aüen welche leben, wenn sie auch nicht zu sehen und zu bemerken sind, ihrer Kleinheit wegen. Dies wirst du noch mehr glauben, wenn du bedenkst wie Gott ein Künstler ist im Kleinsten wie auch ïrn Grössten. Wenn du aber der Meinung bist, dass so kleine Wesen den Schopfergeist Gottes nicht in sich erfassen können, so wirst du auch hieran seine: Erhabenheit erkennen, dass er kleinen Wesen ohne die erforderlichen ? ul^ mchtedeatowoiiger das Leben gegeben hat, sodass sie die voüstandige Sehkraft haben ohne Augen und essen können ohne Zahne und verdauen onne Bauchhöhlen, wie auch manche fortschreiten ohne Füsse in wallender Bewegung, wie die Schlangen, sich im Ansprung emporhebend wie die Wurmer und m schaumendem Kriechen wie die Schnecken. 7. Warum wirst du also auch nicht glauben, dass geatmet wird ohne die Blasbalge der Lungen und ohne die Schlauche der Luftröhren, damit du dich daran als an ernen gewaltigen Beweisgrund klammern kannst zum Beweisen dass darum zu der menschhchen Seele der Odem als etwas besonderes lunzutritt, weü es Wesen gibt, denen der Odem fehlt, und denen darum der Odem fenlt, weü sie mcht nut Atmungsorganen ausgerüstet sind. Meinst du, etwas konne leben ohne Odem und glaubst du nicht, es könne atmen ohne Lungen? Was isvich brtte, Atmen? Einen Hauch, meine ich, von sich ausstossen. Was ist Leben? Kernen Hauch, meine ich, von sich ausstossen. Denn dies werde ich antworten müssen, wenn Atmen nicht dasselbe als Leben ist Aber eines Toten ist es, kernen Hauch auszustossen: also ist es dem Lebenden eigen, einen Hauch auszustossen. Aber auch derjenige, der atmet, stösst einen Hauch aus: also ist das Atmen ein Kennzeichen des Lebens. Wenn beides ohne die Seele vor sich gehen könnte, so würde es der Seele nicht eigen sein, zu Atmen, sondern nur, zu Leben. Leben aber ist Atmen und Atmen Leben! Also ist beides, Atmen und Leben, Derjenigen eigen, der auch das Leben eigen ist, namhch der Seele. 8. Wenn du letzten Endes den Odem als der Natur nach verschieden betrachtest, so müsst du auch die Wirkungen als verschieden betrachten. Da müssen sie beide mal etwas gesondert tun, die Seele für sich und der Odem für sich: da muss die Seele ohne Odem leben, der Odem ohne See e atmen: da muss die eine den Körper verlassen, der andere m ilmi verbleiben, und Tod und Leben zusammentreffen. Denn wenn Seele und Odem zweierlei sind, so können sie auch voneinander geTT Ww^tn' S^ durch ihre Trennung> indem der Eine fortgeht, der Andere bleibt, em Zusammentreffen von Tod und Leben stattfïndet: in kemer Weise aber wird dies stattfinden: also werden diejenigen mcht zweierlei sein, die nicht getrennt werden können, was möglich gewesen ware, wenn sie zweierlei gewesen waren. 9. „Aber sie können auch Zwei sein und zusammengewachsen sein". Sie werden aber nicht zusammengewachsen sem, wenn Leben und Atmen grundverschieden sind: ihre Funktionen