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Tertullian De anima

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über die Fische des Meeres". Nichts Erstaunhches aber enthalt diese Vernetssung der Ernte im Samen.

_ 28. 1. Was ist denn das rur ein altes Marchen, dessen Platon gedenkt, uber das gegenseitige Hin- und Hergehen der Seelen: dass sie von hieraus fortzugehen begriffen sind, dortbin gehen und wieder hierbin komen, entstehen, und darauf so wieder von Toten zu Lebendigen werden können? Es stammt, wie einige sagen, von einem göttlichen Pythagoraer her; Albinus meint, es rühre vieheicht vom agyptischen Merkur Jer. Es gibt aber keine anderen göttlichen Aussprüche als die des einzigen Gottes, die auch die Propheten, die Aposteln und Christus selbst erschallen hessen. Moscs selbst ist ilter als Saturn, ungefahr neunhundert Jahre, geschweige denn als dessen Urenkel, und gewiss in einem viel höheren Masse götthch, der er den Verlauf der Geschichte des Menschengeschlechts vom Anfang der Welt an durch die einzelnen Geschlechter üindurch mit Namen und nach den Zeiten aufgezeichnet hat: die GöttlichKeit seines Werkes hat er genügend erwiesen durch die weissagende Kraft seines Wortes. Wenn aber der Samische Weise, der dem Platon die Lehre an die Hand gegeben hat von der im steten Wirbel sich befindenden Wiederentetehung der Seelen durch die abwechselnde HersteUung der Lebenden und loten, so hat gewiss jener Pythagoras, wenn er auch in anderen Dingen ein tuchtiger Mann war, sich doch, damit er diese Behauptung mit Beweisen ausstatten könnte, nicht nur einer schandhchen, sondern auch verwegenen Lüge hingegeben. Vernimm es, wenn du es noch nicht weisst und glaube nut uns Er gibt vor, tot zu sein und verbirgt sich in einer untenrdischen Hohle, quilt sieben Jahre lang seine Geduld ab, und hort inzwischen was er über die seit seinem Verschwinden Gestorbenen benc^hten wmde, yon seiner Mutter, der Einzigen, die um sein Geheimnis weiss und ihm hilft. Als er semer Meinung nach seinen Körper genügend abgescbwacht hat, um in jeder Hinsicht den grusehgen Ehidruck eines langst Verstorbenen zu machen, steigt er aus seinem Lügenheihgtum empor, wie von der Unterwelt wiedergegeben. 3. Wer würde nicht glauben, der Mann sei aus dem Tode wieder erstanden, von dem er geglaubt hatte, er sei gestorben, vor allem, als er von ihm hörte, was jener über die seit seinem Verschwinden Gestorbenen dem Anschein nach nur in der Unterwelt hatte vernehmen können? So meldet der altere Bericht, dass aus Toten Lebende werden. Was würde es aber ausmachen, wenn jener Bericht aus spaterer Zeit ware? Die Wahrheit braucht kein hohes Alter und die Lüge scheut sich nicht vor Neuheit. Ich betrachte dieses als vohstandig gelogen, wenn es auch durch das hohe Alter Ansehen erlangte; und warum würde es auch nicht gelogen sem, wenn auch der Beweis dafür Betrug ist? Wie werde ich glauben, dass Pythagoras nicht lügt, er, der lügt, damit ich glaube? Wie