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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Bericht des Domingo de Santo Thomas über die ersten Geschlechter der Inkas.

Wichtiger als die Angabe dieser Autoren ist das achtzehnte Kapitel der 1560 von dem gelehrten Dominikanermönch Domingo de Santo Thomas in Valladolid veröffentlichten Arte de la Lenqua Quichua1). Er erklart dort, dass die Tnkas ebenso wie einst die Romer in Geschlechtsgruppen (Gentes) geteilt waren, die ihre besonderen Gentilnamen hatten. Ausser der Capac Ayllu (Ayllu = Geschlecht, Familienverband) seien noch die beiden Grossgeschlechter Maras und Xutic (Sutic) bekannt, die einst aus zwei Höhlenlöchem, dem Maras Toco und Xutic Toco, hervorgekommen seien.

Die ersten über Peru berichtenden spanischen Chronisten haben diesen Berichten der Indianer wenig Bedeutung beigemessen. Sie verstanden weder die ihnen als blosses Himgespinst erscheinende Ursprungslegende noch die Geschlechterorganisation der Inkas. Deshalb haben sie sich auch nicht bemüht, durch Nachfragen bei den Indianem zu erfahren, weshalb die vier Höhlenausgange gleiche Namen fuhrten, wie spater die vier Hauptgeschlechtsgruppen in Cuzco. Für den, der die Ansiedlungsformen der nordamerikamschen Indianerstamme und der mexikamschen Azteken kennt, ergibt sich deutlich aus der Namensgleichheit, dass die Inkas, als sie sich in Cuzco niederliessen, bereits in Geschlechtergruppen organisiert waren und entsprechend dieser Organisation vier grosse Ansiedlungsquartiere in Cuzco in Besitz nahmen.

Die ersten Urpaare der Inkas

Bestatigt wird diese Folgerung durch die Namen der vier Ureltempaare der Inkas. Natürlich wichen zur Zeit der

i) Als Lengua Quichua bezeichnet Domingo de Santo Thomas die Sprache Mittelperus deshalb, weil er sie als Missionar im Stamm der Quichuas (sprich Khetschuas) erlemte. Die Eingeborenen nennen sie „Runa-Simi”, Menschensprache.