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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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fiigt er hinzu, dass wahrend einige der befragten Indianer die vier Urehepaare der Inkas aus Paccari-Tampu hervorgehen liessen, andere erzahlten, dass sie aus dem Titikakasee emporgestiegen und erst spater nach Paccari-Tampu gezogen seien. Als Namen der vier Paare wurden ihm von den Indianem genannt:

Manco Capac und Mama Huaco Ayar Cuche und Mama Ocllo Ayar Uche und Mama Ragua Ayar Manco und Mama Cura.

Er halt demnach irrtümlicherweise Manco Capac und Ayar Manco, obgleich Capac nur ein Beiname ist, für zwei verschiedene Personen und lasst Ayar Auca weg.

Der Bischof Bartolomé de la Casas spricht in seinem Bericht „De las antiguas Gentes del Peru”1) ebenfalls nur von drei aus der Höhle von Paccari-Tampu hervorgekommenen Ureltempaare und hat üb'erdies deren Namen entstellt. Er nennt sie:

Ayarudio und Mamaragua Ayarancha und Mamacora Ayarmango und Mamaocllo.

ametikas. Sein grosses vierbandiges Werk „Historia del Nuevo Mundo” ist, trotzdeui er viele wertvolle Erganzungen zu den alteren Berichten bietet, von den spanischeu Geschichtsschreibem wenig benutzt worden. Erst 1890—95 ist es in Sevilla von dem bekannten spanischen Amerikanisten Don Marcos Jiménez de la Espada im Auftrag der Sociedad de Bibliofilos Andaluces herausgegeben.

Bartolomé de Las Casas, 1474 in Sevilla geboren, ging 1502, nachdem er in Salamanca die Rechte studiert hatte, nach der Insel Espanola, wo sein Vater, der Columbus auf seiner zweiten Reise begleitet hatte, grossen Grundbesitz besass. Zunachst war er als Pflanzer tatig, trieb dann aber nebenbei theologische Studiën, übersiedelte nach Cuba und trat ij2i in den Dominikanerorden ein. Menschenfreundlich gesinnt, wandte er sich mit Wort und Schrift gegen die Sklaverei der Indianer auf den Encomiendas (spanischen Landpfründen) und suchte mehrmals, in Spanien Schutzgesetze für die Indianer zu erwirken. Auch befurwortete er, da er die Indianer nicht für die schwere Arbeit auf den Plantagen geeignet fand, die Einfuhrung von Negersklaven. Er starb 1566 als Bischof von Chiapas.

Sein bedeutendstes Werk ist die „Apologética historia sumaria cuanto a las cualidades, disposidon, description, cielo y suelo de las tierras, y condidones naturales, polidas, repüblicas, maneras de vivir y costumbres de las gentes destas Indias ocddentales y meridionales, chyo imperio soberano partenace a los Reyes Castilla” — ein umfangreiches Werk, dessen auf Peru bezügliche Teile Mércos Jiménez de la Espada zusammengefasst und unter dem Titel „De las antiguas gentes del Peru”, Band 2t der Colleccion de Libros espanoles raros ó curiosos”, 'herausgegeben hat.