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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Toledo 1570 mit einer Reihe alter Einwohner des Cuzcotales über die früheren Zustande vomehmen liess, sagten die Vernommenen übereinstimmend aus, dass vor der Inkaherrschaft in den Talgebieten, wo nun Cuzco stande, drei Geschlechtsverbande der Huallas gesassen hatten, namlich die Ayllus Alcauiza (Alcawiza, Alcahuisa) Cuhcoychima und Arayucho (Vergl. Informaciones acazia del Sinorio y gobiemo de los Ingas, hechas por mandado de Don Francisco de Toledo, Virey del Peru, 1570—1571) herausgegeben von Marcos Jiménez de la Espada, Madrid 1882, Seite 231.

Nach der Angabe einiger spanischer Chronisten, vor allem des Garcilasso de la Vega, sollen die alten Bewohner Cuzcos sich deshalb willig in die Herrschaft der Inkas geschickt haben, weil diese sich als Intipchuricuna, das heisst als „Sonnensöhne” ausgaben und dadurch den Eingesessenen imponierten, zumal die eindringenden Inkas die kluge Politik befolgten, die alten Bewohner des Ortes nicht mit roher Gewalt zu behandeln, sondem ïhnen allerlei Wohltaten zu erweisen, sie verschiedene Kiinste und handwerkhche Fertigkeiten zu lehren imd dadurch die Eingeborenen auf eine höhere Kulturstufe zu heben.

Irgendwelchen Wert haben diese Versuche, die Inkas als Volksbeglücker und Kulturbringer hinzustellen, nicht. Da viele der spanischen Eroberer und Beamten die Inkas beschuldigten, die von ihnen unterworfenen Indianerstamme tyrannisch behandelt und sie aufs ausserste ausgenutzt zu haben, so suchen die Inkas darzutun, dass ihre Vorfahren im Gegenteil einst mit grosser Güte gegen die von ihnen besiegten Stamme verfahren seien und diesen erst jene hohe Kultur gebracht hatten, welche die Spanier vorfanden. Diese Bemühungen der Inkas, ihre Eroberungstaten zu beschönigen, fanden namentlich bei jenen Mestizen, die aus der Heirat von Spaniem mit Inkamadchen hervorgegangen waren, bereitwilhge Unterstützung, denn sie wollten von