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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Ich möchte deshalb auch nicht den Anspruch erheben, dass alle in dem nachfolgenden Geschichtsabriss enthaltenen Angaben authentisch sind nnd ebenso wenig möchte ich behaupten, dass einige der von mir als unsicher und unbegründet abgelehnten Mitteilungen der spanischen Chronisten nicht doch als historisch verbürgt geiten können. Im Ganzen und Wesendichen hat sich jedoch unzweifelhaft das Inkareich so entwickelt, wie es auf den folgenden Seiten dargestellt wird, und darauf allein kommt es nach meiner Ansicht vom historischen Standpunkt aus an. Die kleinen Liebesabenteuer, Rivalitatsstreitigkeiten und Intrigen, mit denen eine allzu geschaftige Phantasie die Geschichte der Inkas belastet hat, mogen ganz interessant sein, aber einen Geschichtswert besitzen sie nicht.

Die Inbesit^nahme des Cu^cogebietes

Nachdem die Inkas in Cuzco die Huallas zurückgedrangt und sich dort niedergelassen hatten, ging ihr erstes Streben dahin, ihren neuen Wohnsitz auszubauen und gegen Angriffe der umwohnenden Stamme zu sichem. Ihre Eroberungen weiter auszudehnen, verspürten sie zunachst wenig Neigung; denn sie waren, wie schon erwahnt wurde, nur ein Stammesteil, der den angrenzenden Indianerstammen blos eine geringe Wehrmacht entgegenzustellen vermochte. Ihre Taktik richtete sich deshalb darauf, mit den benachbarten Ansiedelungen Frieden zu halten und sie zur Abschliessung von Freundschaftsbündnissen zu bewegen.

Manco Capac, der erste Inkaherrscher in Cuzco beschrankte sich daher auch im Wesentlichen darauf, bessere Verbindungswege zwischen den von den Inkageschlechtem in Beschlag genommenen Wohnquartieren herzustellen, Vorratshauser zu erbauen und vor allem dem in Gestalt eines jungen Mannes verehrten Sonnengott zum Dank für seine Führung einen Tempel zu errichten, zuerst ein einfaches