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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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DRITTES KAPITEL

DAS ENDE DER INKAHERRSCHAFT

Tupac-Yupanquis letzte Eroberungszüge. — Das innere Gefuge des Inkareiches am Ende der Regierung Tupac-Yupanquis. — Huayna Capac, der Jugendliche. — Huaynas Marsch nach Quito. — Kampf gegen die Chinhuanos. — Huaynas Tod. — Die feindlichen Brüder. — Die Eroberung Perus

durch die Spanier.

Tupac-Yapanquis Eroberungszüge

Der fluchtartigen Rückkehr des Tupac-Yupanqui nach Cuzco folgte zunachst eine langere Unterbrechung der Eroberungen. Zwar gaben die Inkas nicht den Plan auf, die Gebiete des heutigen Ecuadors und der peruanischen Küstenregion ihrem Reiche einzuverleiben; aber ihre Heeresmacht war durch die Misserfolge im Norden so geschwacht, dass sie an sofortige neue Kriegsuntemehmungen nicht denken konnten.

Vorerst mussten neue Mannschaften ausgehoben, neue Kriegsvorrate herangeschafft und neue Rüstungen vorgenommen werden. Zudem starb bald darauf Pachacutec Yup anqui, und mm übemahm Tupac Yupanqui selbst die Regierung — ein Ereignis, das wiederum verschiedenen Stammen Cunti- und Chinchasuyus Anlass gab, sich zu empören. Es mussten daher diese Stamme aufs neue unterworfen und die frühere Ordnimg wieder hergestellt werden. Mit den Aufstandischen im Rücken konnten grosse neue Feldzüge nach dem Norden nicht untemommen werden.

Endlich waren die Inkas mit ihren Vorbereitungen so weit, einen neuen Eroberungsversuch in den Küstengegenden untemehmen zu können. Im Gegensatz zum früheren Plan versuchten sie diesmal, vom Süden her in die YuncaLander vorzudringen. Nach den Indianerberichten gelang