is toegevoegd aan uw favorieten.

Geschichte und Kultur des Inkareiches

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Lange sollte Ata-HuaUpa sich jedoch seiner Herrschaft nicht erfreuen. Inzwischen war — im April 1532 — Francisco Pizarro mit seiner Kriegsschaar in Tumby gelandet und, nachdem er diesen Ort besetzt hatte, im Mai 1332, nach dem Tangaratal marschiert, wo er ein befestigtes Lager bezog, aus dem spater die Stadt San Miguel de Pirua hervorging. Dann zog er weiter südwarts nach Cajamarca (von den Spaniem auch Calcamalca und Caxamalca geschrieben) wo sich Ata Huallpa mit seinem Heer niedergelassen hatte. Pizarros ganze Streitmacht betrug, da er in San Miguel eine kleine Besatzung zurückgelassen hatte, nur 110 Mann Fusssoldaten und 67 Reiter, mit denen er nach einem schwierigen Ubergang über die Anden am 13. November in Cajamarca anlangte.

Schon zwei Tage spater wusste der ebenso listige wie verwegene Pizarro den Ata-Huallpa durch falsche Vorspiegelungen in das den Spaniem eigeraumte Quartier Cajamarcas zu locken und dort durch einen wohlvorbereiteten Uberfall in seine Gewalt zu bringen. Um seine Freilassung aus der Gefangenschaft zu erwirken, bot Ata-Huallpa dem goldgierigen Pizarro an, ihm ein grosses Zimmer, das nach dem Bericht des Geheimschreibers des Pizarro 22 Fuss lang und 17 Fuss breit gewesen sein soll, bis zur Halfte der Höhe mit Gold (Goldgefassen, Platten, Schmucksachen etc.) zu füllen.

Pizarro ging auf dieses Anerbieten ein, als aber zwei Monate spater Ata-Huallpa unter Hinweis darauf, dass er bereits den grössten Teil des Lösegeldes aufgebracht habe, seine Freilassung forderte, wurde ihm diese verweigert; dpnn^ da die Anhanger des gefangenen Ata-Huallpa in verschiedenen Teilen des Nordens Kriegshaufen gesammelt hatten, fürchtete Francisco Pizarro, der schlaue, zu jeder Niedertracht fahige Ata-Huallpa könnte sich an deren Spitze stellen und mit ihnen gegen die Spanier ziehen. Es war daher