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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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bestanden solche unter der Aufsicht von Tampucamayocs (Unterkunftshausverwaltern) stekenden Tampus aus zwei, drei, vier geraumigen Hütten mit einer Anzahl Decken und aus einer oder zwei Kochhütten mit Kochgeschirren und Lebensmitteln, vornehmlich Mais und Maismehl, Kartoffeln, peruanischen Reis (Chenopodium Quinoa), Kürbissen, Pfeffer und Ocas (eine den Kartoffeln ahnliche Knollenfrucht). Manchmal enthielten sie auch Waffen und Gerate, wie zum Beispiel Speere, Steinaxte, Keulen, Spaten, um jene schnell zusammengerafften Truppenabteilungen, die nicht genügend ausgerüstet waren, mit den nötigsten Gegenstanden zu versorgen.

Wie reichlich zum Teil diese Tampus mit Lebensmitteln versorgt waren, geht daraus hervor, dass spater die Truppen der einander bekampfenden spanischen Gewalthaber sich wochen- und monatelang von den in den Tampus aufgespeicherten Vorraten emahrten. So berichtet beispielsweise der Prasident Pedro de Gasca, dass er, als er mit seinem Heer, um Gonzalo Pizarro zu strafen, durch das Yauya (Jauja)-Tal marschierte, sieben Wochen lang mit seinen Truppen ausschliesslich von den Lebensmittelvorraten der dortigen Tampus lebte (Polo de Ondegardo, Report, S. 162).

Auch die Pucaras (Forts) waren meist an den grossen Heerstrassen oder den sich von diesen abzweigenden Seitenwegen errichtet, damit im Notfall die dort stationierten Besatzungen rasch zusammengefasst werden und auf bequemen Wegen weitermarschieren konnten.

Uberdies sollten die Pucara nicht nur den Truppen als befestigte Stützpunkte, sondem zugleich den in der Nahe gelegenen Dörfern und Ansiedlungen als Zufluchtsorte dienen, in die sich im Fall des Ausbruchs von Unruhen oder eines feindlichen Uberfalls die ansassige Bevölkerung zu flüchten vermochte.

Die Art der Befestigung dieser Pucaras war sehr verschie-