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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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camachic, befehlen, anordnen, verfügen und entspricht demnach unserem Wort der Befehlshaber.

Hinzugefügt werden muss, dass esauchumdiesogenannte unbeschrankte Autokratie der Inkaregenten nicht so bestellt war, wie die alten spanischen Geschichtsschreiber melden. Ein Parlament oder ein Hoher Rat stand zwar dem Inkaherrscher nicht zur Seite; aber er hatte, wenn er etwas Wichtiges untemehmen wollte, sich vorher mit den Grossen seines Reiches zu verstandigen. Immer wieder findet man in den Indianerberichten erzahlt, dass der Inkaherrscher in solchen Fallen, besonders, wenn seine Absichten gegen das Interesse seiner Stammesgenossen oder das alte Herkommen verstiessen, seine Heerführer und Provinzverwalter, oft auch die Vorsteher der Inkageschlechter zusammen rief, um sich mit ihnen zu verstandigen. Und nicht immer gaben sie sich mit dem, was er wollte, zufrieden, sondem setzten ihm gegenüber ihren Willen durch.

Die Provin^ialeinteilung des Inkareiches

Wenn bis in die neueste Zeit die spanischen Geschichtsschreiber von dem alten Kaiserreich Tahuantinsuyu oder Peru sprechen, so übertragen sie einfach ihre einheimischen Begriffe und Benennungen auf Peru. Die Indianernannten das Inkareich einfach Tahuantinsuyu. Natürlich hat auch diese Bezeichnung manche unrichtigen Ausdeutungen und Auslegungen erfahren. Seitdem Garcilasso dieses Wort in seinen königlichen Kommentaren (Comentarios reales, Libro II, Cap. n) mit „die vier Weltgegenden” übersetzt hat, kann man bestimmt darauf rechnen, es in neuen Reiseschildenmgen und kulturgeschichdichen Werken mit „die vier Weltgegenden”, „die vier Sonnengegenden”, „die vier Himmelsrichtungen” etc. wiedergegeben zu finden. Meist wird namlich die in dem Wort enthaltene Partikel ntin mit