is toegevoegd aan uw favorieten.

Geschichte und Kultur des Inkareiches

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

haltnisse anbelangt, ein Land der Gegensatze. An der mittleren und nördlichen Küste herrscht durchweg wahrend des ganzen Jahres ein heisses, trockenes Klima. Daher wechseln dort meist kleine warme Flusstaler mit Sandwüsten ab. Auf den hohen Kordilleren liegt fast das ganze Jahr hindurch hoher Schnee, wahrend sich in den Niederungen zeitweilig starke Niederschlage und zur Zeit der Schneeschmelze sogar ein Uberfluss an Feuchtigkeit geltend machen. In den nördlichen mittelhohen Kordillerengebieten überwiegt dagegen von Mai bis September rieselnder Nebel, und die niederen Gebirgstaler leiden nicht selten unter plötzlichem und heftigem Platzregen. Diesen verschiedenartigen klimatischen Verhaltnissen entspricht eineverschiedeneBodenproduktion. Auf den Hochebenen findet man an manchen Stellen grosse Waldungen mit viel wild: Vicunas, Alpakas, Huanakos usw., wahrend an den pazifischen Abdachungen sowie in den Flusstalern an der nördlichen Küste fast jeder Wald fehlt. Nur Gebüsche findet man dort hin und wieder. Wieder ganz anderer Art sind die Ostabhange der Kordilleren und die südlichen Gebirgstaler. Durchweg sind sie mit einer reichen tropischen Vegetation und Fauna ausgestattet.

Besonders eigenartige Bodenverhaltnisse bieten sich dem Bliek des forschenden Wanderers in manchen Küstengegenden dar. Die dortige Landschaft besteht meist nur aus einem schmalen Küstensaum, der sich selten zu einer grosseren Ebene erweitert. Gewöhnlich steigt er bald stufenförmig zu den West-Kodilleren empor. Bis zur Halfte, ungefahr bis zur Höhe von zweitausendfünfhundert Fuss fallt dort vielfach das ganze Jahr über kein Regen; nur in den dortigen Wintermonaten, von Mai bis September, lagert sich um die Höhen eine machtige Nebelschicht. Unterhalb wie oberhalb derselben ist das Wetter trocken. Infolgedessen findet man an der Küste nur da eine nennenswerte Vegetation, wo sie durch das Wasser der von den Kordilleren