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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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nahmen in den wildreicheren Gegenden der Cordilleren die Inkas bei der Aufnahme neuer Stamme in ihr Gebiet diesen die besten Waldungen fort, um dort spater grosse Treibjagden zu veranstalten.

Fronarbeitsleistungen der Dorfschaften

Damit waren die Tributabgaben jedoch nicht erschöpft. Ausser den genannten Leistungen mussten die Dorfschaften allerlei andere Verpflichtungen übemehmen. So mussten zum Beispiel die Dorfschaften einiger Gegenden den Inkas verschiedene Mineralien, vomehmlich Gold, Silber und Kupfer, Farbhölzer, bunte Fedem, Ton- und Metallgefasse liefem, wahrend andere Dörfer Mannschaften zur Besetzung der Pucaras (Forts) zur Errichtung imd Ausbesserung der Land- und Heerstrassen, zur Erbauung von Tempeln und Unterkunftshausem stellen mussten. Die Inkas selbst beteiligten sich an solchen anstrengenden Arbeiten sehr selten; sie übemahmen gewöhnlich nur die Verteilimg der Arbeiten und deren Leitung, die schwerste Arbeit blieb den Fronarbeitem überlassen, die jedoch auch, wenn wir den spateren Angaben der Indianer Glauben schenken dürfen, durchaus nicht übermassig belastet würden, denn die zu derartigen Arbeiten Herangezogenen wurden möglichst aus solchen Dorfschaften entnommen, die von altersher ahnliche harte Arbeiten gewohnt waren und daher nicht erst angelemt zu werden brauchten.

Zudem hielten die Inkas darauf, dass die Arbeiter ihrer heimatlichen Arbeit, besonders der Bodenbestellung, nicht zu lange entzogen und dadurch ihrer Hauptarbeit entfremdet wurden. Gewöhnlich wurde folgendermassen verfahren: War von den Inkas der Bau eines grosseren Gebaudes oder einer neuen Strassenanlage beschlossen, so wurden von den mit der Ausführung des Baus beauftragten Inkas zunachst den Hauptlingen der in der Nahe gelegenen Dorfschaften die