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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Die Tributlandereien geboren den Dorfschaf ten

Charakteristisch für die Eigentumsbegriffe der peruanischen Indianer ist, dass die Tributlander ein, obgleich deren Ertrage den Inkas gehörten, von ihnen noch immer als ihr Eigentum betrachtet wurden. Als daher spater die Inkas entthront waren und ihr Landbesitz an die Spanier überging, forderten die Indianer kurzweg ihren früheren Besitz mit der Begründimg zurück, das Land gehore ihnen, denn es sei rechtmassig seit altersher ihr Eigentum. Die Spanier erkannten natürlicherweise diese Forderung nicht an; sie erklarten vielmehr, die Tributfelder hatten den Inkas gehort, und da deren Besitzungen durch die Eroberung auf die Spanier übergegangen waren, so waren die Tributfelder rechtmassiges Eigentum der Spanier (resp. der spanischen Krone) geworden, über die sie nach ihrem Belieben verfügen könnten. Daher könne auch von der spanischen Regierung nicht verlangt werden, dass von ihr die Emteertrage der früheren Tributfelder auf die neu erhobenen Abgaben und Steuern angerechnet würden.

Es entspann sich daraus im sechzehnten Jahrhundert ein sich lang hinziehender Streit zwischen den spanischen Beamten, Mönchen und Conquistadoren, in dem einige der Wortführer die spanische Argumentation verfochten, wahrend andere den Indianern beipflichteten, darunter vornehmlich Polo de Ondegardo, Fernando de Santillon Diego de Ortega Morejon und Christobal de Castro sowie Domian de la Bandera. So sagt zum Beispiel der Letztere „Relacion general de la disposicion y calidad de la provincia de Guamanga, Elamada San Juan de la Frontera y de la viviendo y costumbres de los naturales della”. (Relaciones geograficas de Indias, I. Band, S. 102):

„Diese Chacaras (Dorffelder, heute in Mittelperu meist kurzweg Chacras genannt), die sie für den Inka (gemeint ist der Inkaherrscher) bebauten, das sind jene, welche heute von