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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Spaniem und Indern Felder der Inkas genannt werden; doch gehörten sie ihnen gar nicht, sondern den Dorfschaften, die sie seit ihrer Entstehung im Besitz hatten und sie zu dem Zweck bebauten, ihren Ertrag als Tribut abzuliefern.”

In gleicher Weise aussert sich Polo de Ondegardo (Report by Polo de Ondegardo, übersetzt von Clements Robert Markham, S. 157):

„Das Andere (das heisst das andere Wohlzubeachtende) ist, dass, obgleich die Maisernte und die anderen Ertrage dieser Landereien als Tribut dargebracht wurde, doch das Land selbst dem Volke gehorte. Es ist das eine klare Sache, die bisher noch immer nicht genügend begriffen ist: wenn jemand (das heisst ein spanischer Ansiedler) Land haben will, so gilt es meist schon als genügend, wenn bewiesen werden kann, dass dieses Land früher den Inkas oder der Sonne gehorte. Doch das heisst die Indianer mit grosser Ungerechtigkeit behandeln; denn in jenen früheren Tagen leisteten sie zwar Tribute, aber das Land selbst war ihr Eigentum. Nun aber, wo es für angebracht gehalten wird, sie in anderer Weise zu besteuern (Polo de Ondergardo meint die von der spanischen Regierung eingeführte Kopfsteuer), müssen sie klar ersichtlich doppelten Tribut entrichten: erstens dadurch, dass man sie dieses Landes beraubt und zweitens, dass man sie dann auch noch die Steuer in der Form, wie sie heute erhoben wird, bezahlen lasst.”

Ebenso aussert sich Fernando de Santillan (Relacion del origen, descendencia politica y gobierno de los Incas, S. 47): „Alle Felder und Liegenschaften, die es in jeder Provinz gab, und die für den Inka, die Sonne und die übrigen Genannten (das heisst die übrigen Gottheiten) bestellt wurden, waren Eigentum der Eingeborenen, in deren Provinz sie lagen.. Und als der Inka starb (der letzte Inkaherrscher ist gemeint) und ihm die Herrschaft genommen war, wie das ja jetzt der Fall ist, da nahmen die, welche aus jener Zeit noch lebten,