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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Zudem kannten die Küstenstamme verschiedene Arten des Düngens. Vornehmlich wurde dort neben Menschenkot und verfaulten kleinen nut Erde und Muschelkalk vermischten Fischen Vogelmist (Huanu genannt, ein Wort, aus dem die Benennung Guano hervorgegangen ist) zum Düngen verwandt, der sich auf den Insein und den Klippen verschiedener Küstengegenden in machtigen Lagern angesammelt hatte.

Angebaut wurde dort vornehmlich Mais, femer die das feine Manioka-oder Mandiokamehl liefemde Yuka (Manihot) femer Bataten, Melonen, Kürbisse und Bananen (Pisang); in einigen der nördlichen Flusstaler auch Kartoffeln, besonders eine Kellu-Papa genannte gelbliche Kartoffelart, Daneben stellenweise auch Baumwolle und roter Pfeffer (Uchu und Asi) der für den Haushalt in Peru nicht weniger wichtig war, als im alten Mexiko.

Auf den unteren Stufen der Küstenkordilleren sowie den zwischen diesen und der inneren Kordilleren sich erstreckenden Hochebenen, der Puna, wurde ebenfalls viel Mais gebaut, ganz besonders aber in den die Puna durchschneidenden fruchtbaren Tieftalern. Ausser dem wurden verschiedene Kartoffelarten, Bohnen, Kürbisse und Oca (Oxalis tuberosa), eine starkemehlreiche Knollenfrucht, stellenweise auch Quinoa (Chenopodium Quinoa), der sogenannte peruanische Reis, gewonnen. Unter Perus sonnigem Himmel kamen diese Pflanzen selbst noch in betrachtlichen Höhenlagen fort. Die Manihot- oder Mandiokapflanze gedeiht in den Anden noch sehr gut in einer Höhenlage von achthundert bis eintausend Metem, die Oca noch auf Hochebenen von zweitausend bis zweitausendfünfhundert Metern und die Quinoa sogar noch auf Höhen von mehr als dreitausend Metern. Darüber hinaus kommt freilich auch die Quinoa nicht mehr fort; dagegen liefem dort die Bergabhange gutes Grasfutter für die Lamazucht. Daher