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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Küste hin, wie zum Beispiel in Cavanca, Aullaya, QuiJlua und Collahua. Alle diese Distrikte müssten als unbewohnbar geiten, wenn nicht die Eingeborenen ihre Herden hatten; denn obgleich dort Kartoffeln, Quinoa und Oca gewonnen werden, ist es doch sehr gewöhnlich, dass die Bewohner in drei von füiinf Jahren ohne eigentliche Ernten sind; und andere Bodenprodukte gibt es dort nicht. Doch infolge ihres Herdenbesitzes sind sie sogar reicher und können sich besser kleiden als jene, die in den fruchtbaren Gegenden leben.

Freie Jagd in der Mark

Hinzu kam, dass gerade die kalten Distrikte der Cordilleren haufig wildreiche Waldungen enthielten und daher dort die Jagd den Bewohnem einen ansehnlichen Zuschuss zu ihrer Nahrung lieferte. Garcilasso de la Vega erzahlt zwar, dass den unterworfenen Indianern die Jagd verboten gewesen sei, da die Inkas sich das Recht vorbehalten hatten, allein Treibjagden zu veranstalten. Diese Angabe ist jedoch nur mit gewissen Einschrankungen richtig. Wohl hatten die Inkas verschiedene, den besiegten Stammen abgenommene Walder mit Beschlag belegt, um dort alle drei, vier Jahre grosse Treibjagden abzuhalten, zu denen die umliegenden Dorfansiedlimgen Treiber stellen mussten; und in anderen Gegenden hatten sie den Eingeborenen, um die Ausrottung des Wildes zu verhüten, streng untersagt, auf eigene Hand Treibjagden vorzunehmen; aber die Einzeljagd war, soweit sich ersehen lasst, meist gestattet, allerdings nur unter der Bedingung, dass der Jager, wie Polo de Ondegardo in seinem Report (S. 164) sagt, „Nicht über die Grenzen des seiner Ayllu gehörenden Landes hinausgriff”, das heisst, sich nicht verleiten liess, auf dem Boden bénachtbarter Muwokgenossenschaften zu jagen.

Die altperuanische Mark

Die Niederlassung einer Ayllu oder Hundertschaft mitsamt dem dazu gehörenden Landbezirk wurde Marca genannt