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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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vorhebt, dasselbe wie die Bezeichnung Pachacamac („Beseeler oder Beleber der Welt”) Die Ubersetzung des Wortes Huiracocha mit Manteca de la mar” (Meeresfett) oder „Espuma de la mar” (Meeresschaum) halt er für völlig unrichtig.

Ausführlicher aussert sich Garcilasso de la Vega über dasWort Huiracocha. Er erklart (Comentarios reales, j. Buch, Kapitel XVI):

„Die Spanier sagen, das Wort Uiracocha bedeute Seeschaum, denn es sei zusammengesetzt aus dem Wort Uira, welches Schaum bedeute und Cocha, die See. Das ist ein Missverstandnis sowohl was die Zusammensetzung wie den Sinn des Wortes anbelangt; denn nach der Deutung der Spanier würde es „Fettsee” heissen, da Uira im eigentlichen Sinne die Bezeichnung fïir „Fett” ist, und wenn das Wort Cocha hinzugefïigt wird, nur mit Fettsee übersetzt werden kann, da in solchen und ahnlirhen Wortverbindungen die Indianer immer den Genetiv voranstellen. Es ist daher klar, dass dieses Wort gar kein zusammengesetztes ist, sondern nur ein einfacher Eigenname.”

Im Wesentlichen ist diese Erlauterung des Wortes Huiracocha richtig, nur geht Garcilasso zu weit, wenn er daraus, dass er es selbst nicht sinngemass zu übersetzen vermag, ohne weiteres schliesst, es sei ein unübersetzbarer Eigenname.

Christoval de Molina und Femando de Santillan erklaren leider nicht, weshalb sie die zu ihrer Zeit übliche Ubersetzung des Wortes Huiracocha mit Seefett bezw. Meeresschaun ablehnen, sie übersetzten es einfach mit Criador (Schöpfer), Santillen in seiner Relacion del Origen, Descendencia, Politica y Gobierno de los Incas, S. 32, auch mit Hacedor de la tierra (Macher oder Hersteller der Erde), Christoval de Molina (Relacion de las fabulas y Ritos de los Ingas, neue, 1913 in Santiago de Chile erschiedene Ausgabe, S. 6) ausserdem mit „Hacedor de todas las Cosas” (Erschaffer aller Dinge).

Hatten nicht die ersten Ubersetzungsversuche in Nord-

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