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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Alte Schöpfungssage der peruanischen Indianer

WiU man die Stellung des Huiracocha in der Götterhierarchie der Altperuaner und seine Bedeutung als Schöpfergott richtig verstehen, muss man die Schöpfungssagen der Indianer mit in Betracht ziehen. Typisch ist in dieser Hinsicht vor allem die Sage, die uns Christoval de Molina in seiner Relacion de las Fabulas y ritos de los Ingas erzahlt, die 1913 nach der Abschrift eines alten Manuskriptes in Santiago de Chili im Druck erschienen ist. Es heisst dort (S. 6):

.„Nach der grossen Flut begann der Schöpfer in Tiahuanaco (am Titicacasee) jene Völker und Nationen zu erwecken, die dort wohnen. Er machte von jeder Nation eine Person aus Lehm und malte ihr jene KleidungaufdenLeib, diekünftigihreNachkommen tragen sollten. Jenen, die langes Haar tragen sollten, gab er langes Haar und jene, die ihr Haar scheeren sollten, erhielten kurzgeschnittenes Haar. Sodann gab er ïhnen auch die Sprache, die sie sprechen sollten sowie die Gesange, die sie singen sollten. Femer gab er ihnen verschiedene Saaten zum Aussaen und allerlei Nahrung. Als er damit fertig war, verlieh er den Lehmfiguren Leben und flösste jedem eine Seele ein, sowohl den Mannern wie den Frauen. Darauf befahl er, dass sie unter die Erdoberflache gehen sollten und Mess sie an jenen Orten wieder hervor, die er bestimmte. So kamen denn, wie sie (die Indianer) erzahlen, einige aus Höhlen, andere aus Quellen, Erdlöchern, Baumstammen hervor. Deshalb, weil sie dort hervorgekommen sind und sich dort zu vermehren begonnen hatten, machten sie aus jenen Platzen zur Erinnerung an den Ursprung ihrer Geschlechter Verehrungsstatten. Jede Nation benutzt daher die Kleidung, die ihr Huaca ihr verHehen hat und sie sagen, dass der Erste des Geschlechts, der an solcher Statte geboren wurde, in einen Stein oder, wie andere sagen, in einen Falken, Kondor oder in irgendein anderes Tier verwandelt wurde. Deshalb haben die Huacas, die sie haben und verehren, ganz verschiedene Gestalt.”

Ursprungssage der Canaris

Anschliessend an diese Sage erzahlt Christoval de Molina weiter von den Canaris (Seite 7):