is toegevoegd aan uw favorieten.

Geschichte und Kultur des Inkareiches

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

leicht irgendeinen die Opferwirkung aufhebenden inneren Fehler habe und zweitens, um aus dem Eingeweide die nachste Zukunft zu erkennen.

War das geschehen, wurden die Götterfiguren und Mumien mit dem aufgefangenen Opferblut besprengt, oftmals auch den Statuen von einem Ohr zum andem über die Lippen hinweg mit dem Zeigefinger ein dicker Blutstrich gezogen. Die Huacas gelangten nach dem Glauben der Indianer dadurch schneller in Besitz der ihnen zugedachten frischen Blutnahrung, als durch blosses Bespritzen.

War die Opferung vorüber, wurden die Eingeweide des Tieres verbrannt. Das geniessbare Fleisch fiel den Priestem zu, doch hatten diese den Personen, die das Opfer gestiftet hatten, gewöhnlich einen Teil des Fleisches abzuliefern.

Ahnlich, wenn auch weniger umstandlich, wurde bei der Opferung kleiner Tiere verfahren. Die den Huacas und Canopas als Opfer dargebrachten Pflanzen und Früchte wurden dagegen nur mit einigen kurzen Weiheworten auf den steinemen Gabentischen vor den Götterfiguren aufgestellt und nach einiger Zeit von den Priestem weggenommen, die meist das, was noch brauchbar war, zu ïhrem Nutzen verwenden konnten.

Ausser den verschiedenen Opfem bestanden die Kulthandlungen in gemeinsam hergesagten Gebeten, meist derart vorgetragen, dass einer der Huillac-Umu (SprechPriester) die Gebettexte vorbetete und darauf die Gemeinde mit erhobener Stimme die einzelnen Satze wiederholte. Femer wurden oft hymnenartige Lobpreisungen abgesungen sowie Prozessionen und mimisch-religiöse Tanze abgehalten.

Die Menschenopjer

Viel ist darüber gestritten worden, ob die Inkaperuaner ibfpn Göttem auch Menschen geopfert haben. Die mütter-