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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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gestellten Blutsbrotfladen heran, er fasste mit Daumen, Mittel- und Zeigefinger ein Stück und steckte es als Zeichen der Bundesemeuerung in den Mund. Ihm folgten nach und nach die anderen Priester und alle übrigen Anwesenden. Dann schloss die Feier mit langen Lobgesangen auf Huiracocha.

Das Totengedenkjest und das Schöpjungsjest

Andere wichtige Feste der Inkas waren das Ende Oktober abgehaltene Ayarmarca-Raymi, das „Fest der Totenmark”, eine Art Allerseelenfest zu Bron der gestorbenen Geschlechts- und Markgenossen, und das ungefahr einen Monat spater gefeierte Capac Raymi (d.h. „Erhabenes Fest” zu Ehren des Kriegsgottes der Inkas, des Huanacauri.

Alle überragte aber weit an Bedeutung das Capac CochaRaymi, das hohe Erschafiungs-oder Schöpfungsfest, das im April abgehalten wurde und manche Ahnlichkeit mit dem Reinigungsfest hatte. Es unterschied sich aber dadurch von diesem, dass dem Schöpfer und den vier Hauptgeschlechtsgottheiten der Inkas auch Kinder geopfert wurden, wenigstens in Cuzco. Wiederum holten die Priester die Statuen des Schöpfergottes und der vier Hauptgottheiten aus den Tempeln ab und trugen sie in feierlicher Prozession auf den Tempelplatz. Dann wurden die zur Opferung bestimmten Kinder, Knaben und Madchen von ungefahr acht bis zehn Jahren, auf den Platz geleitet, gespeist, mit Blumen geschmückt und rund um die Götterfiguren herumgeführt, wahrenddessen ein Oberpriester laut die Götter um ihre Gunst anflehte. Plötzlich ergriffen einige Priester zwei, drei der Kinder erdrosselten sie vor den Augen derversammelten Menge, rissen aus der aufgeschlagenen Brust der Kleinen das warme Herz heraus und boten es als heiligste Opfergabe dem Huiracocha an.

Darauf wurde schnell in einem Gefass das Blut der Kinder